Société Générale: Call- und Put-Optionsscheine auf EuroSTOXX 50 ex Financials

Die Société Générale legt erstmals Call- und Put-Optionsscheine auf den EuroSTOXX 50 ex Financials auf und baut zudem ihr Angebot an mittel und lang laufenden Call- und Put-Optionsscheinen auf europäische Sektor-Indizes und ausgewählte spanische Unternehmen weiter aus. Die insgesamt 328 neuen Call- und Put-Optionsscheinen sind mit Laufzeiten von Dezember 2012 bis Dezember 2017 ausgestattet. "Die Anleger haben vor allem mit den über mehrere Jahre laufenden Call-Optionsscheinen die Chance, von möglichen Wertsteigerungen der zugrunde liegenden Basiswerte überproportional zu profitieren. Dazu reicht es aus, dass die Kurse mittel- bis langfristig anziehen. Die große Hebelwirkung erklärt sich aus dem geringen Kapitaleinsatz für den Kauf eines solchen Scheines", erklärt Peter Bösenberg, Zertifikate-Experte bei der Société Générale.

Die 27 Papiere auf den Euro STOXX 50 ex Financials beziehen sich auf Blue-Chips ausgenommen Unternehmen aus der Branche "Financials". Unter den insgesamt 37 Werten finden sich Unternehmen wie Air Liquide, Arcelormittal, BASF, Bayer, BMW, Carrefour, Daimler, Danone, Deutsche Telekom, Enel, Eni, France Telecom, Inditex, Iberdrola, L’Oréal, Nokia, Philips, RWE, SAP, Siemens, Total, Vivendi und Volkswagen. Außerdem emittiert die französische Bank Optionsscheine auf folgende spanischen Einzelwerte als Basiswert: Abertis Infrastructuras, Amadeus IT Holding, Banco Bilbao Viscaya Argentaria BBVA, Banco Santander, Endes, Gas Natural SDG, Grifols, Iberdrola, Indra Sistemas, Inditex, Repsol und Telefonica. Indizes als Basiswerte sind der FTSE MIB, IBEX, STOXX Europe 600 Automobiles & Parts, STOXX Europe 600 Banks, STOXX Europe 600 Basic Resources, STOXX Europe 600 Health Care, STOXX Europe 600 Oil & Gas, STOXX sowie Europe 600 Telecommunications.

Ein Beispiel verdeutlicht die Funktionsweise der neuaufgelegten Papiere: Der Kurs des Basiswerts des Call-Optionsscheins auf den Euro STOXX 50 Ex Financials mit der WKN SG3ECS liegt bei Ausgabe des Optionsscheins bei 1227,77 Indexpunkten, der Schein mit einem Basispreis von 1400 Punkten kostet 0,54 Euro (Stand: 1. August 2012) bei einem Bezugsverhältnis von 0,01. "Für den Preis einer vergleichsweise kleinen Prämie eröffnen die Call-Optionsscheine somit hohe Gewinnchancen. Allerdings sollten Anleger beachten, dass bei einer negativen Entwicklung des jeweiligen Basiswertes auch die Verluste gehebelt werden", so Bösenberg weiter. Liegt der Referenzpreis, also der Schlusskurs des Index am Bewertungstag, über dem Basispreis, entsteht dem Anleger dann ein Verlust, wenn der Auszahlungsbetrag geringer ist als der vom Anleger entrichtete Kaufpreis für den Call-Optionsschein. Liegt der Referenzpreis auf oder unter dem Basispreis, erleidet der Anleger einen Totalverlust. Die lang laufenden Optionsscheine eignen sich deshalb für risikofreudige Investoren, die von steigenden Kursen des Basiswertes ausgehen und davon mit einem Hebeleffekt profitieren möchten.

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