Aktie im Fokus: Commerzbank steuert 2021 auf Gewinn zu

Bankenverband: Die Commerzbank hat im dritten Quartal 2021 wieder schwarze Zahlen ausgewiesen. Der Gewinn lag bei 403 Millionen Euro nach einem Verlust von 60 Millionen Euro im Vorjahreszeitraum.

Laut Analysten von J.P. Morgan und Citigroup lag das operative Quartalsergebnis 30 Prozent über den durchschnittlichen Schätzungen.

“Die Umsetzung unserer Strategie geht planmäßig voran und auch das operative Geschäft entwickelt sich gut. Für das Gesamtjahr rechnen wir trotz der Umbaukosten daher mit einem positiven Konzernergebnis”, sagte Konzernchef Manfred Knof.

“Wir haben solide Erträge bei weiterhin niedriger Risikovorsorge erzielt und unsere Kosten im Griff. Die Kapitalquote ist unverändert stark. Diese Fortschritte geben uns Rückenwind”, berichtete Finanzchefin Bettina Orlopp.

Im zweiten Quartal hatten Kosten für Stellenabbau und Filialschließungen die Commerzbank noch tief in die roten Zahlen gedrückt. Bis Ende 2024 soll die Zahl der Vollzeitstellen konzernweit von aktuell etwa 38.400 auf 32.000 zurückgehen und das Filialnetz in Deutschland auf 450 Standorte fast halbiert werden.

 


 

In den ersten neun Monaten insgesamt summierten sich die Erträge auf 6,36 Milliarden Euro – ein Plus von 3,3 Prozent im Vergleich zum Vorjahreszeitraum.

Im Berichtsquartal hat die Commerzbank von einer deutlich zurückgefahrenen Risikovorsorge profitiert. Es wurden 22 Millionen Euro für eventuelle Kreditausfälle vorgesehen – nach 272 Millionen Euro in der Vorjahresperiode.

Deutschlands zweitgrößte Geschäftsbank verzeichnete zudem ein um knapp zehn Prozent auf 889 Millionen Euro gestiegenes Provisionsergebnis.

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