Aktien: Warum es sich lohnt, sein Geld international anzulegen

growney: Viele Anleger verschenken an der Börse richtig viel Rendite. Grund: Zu den Boom-Aktien gehören oft unbekannte Titel an den Kapitalmärkten, die so gut wie kein Privatanleger auf dem Schirm hat.

Das zeigt eine aktuelle Untersuchung des digitalen Vermögensverwalters growney. So wären für einen Anleger in diesem Jahr schon bei 20.000 Euro Geldanlage ein Gewinn von fast 32.000 Euro drin gewesen – und das seit Jahresbeginn.

Dafür hätte man für je 5.000 Euro Aktien der Unternehmen Wayfair, DocuSign, Ayden und Ocado kaufen müssen. Allein die Software-Firma DocuSign verzeichnete im Jahresverlauf ein Kursplus von 216 Prozent. Das US-Unternehmen Wayfair, ein Onlinehändler für Möbel und weitere Haushaltsprodukte, brachte es auf 203 Prozent, das Finanzunternehmen Ayden aus den Niederlanden auf 111 Prozent, der britische Onlinehändler Ocado auf mehr als 106 Prozent.

Zum Vergleich: Der deutsche Aktienindex Dax fuhr im Vergleichszeitraum (1. Januar bis 30. September 2020) ein Minus von 3,77 Prozent ein. Wer also 20.000 Euro im Dax anlegte, etwa über ein Indexpapier, das die Kursentwicklung des deutschen Leitindex wiedergibt, musste einen Verlust von 753 Euro hinnehmen.

Noch schlimmer sieht es für diejenigen aus, die auf den Index EuroStoxx50 setzten: 15,81 % Verlust seit Jahresbeginn, bei 20.000 Euro wäre das ein Minus von mehr als 3.100 Euro.

 


 

Wer alles zulegen konnte

Dabei gab es auch in Deutschland und Europa Firmen, für die es dieses Jahr mächtig aufwärts ging: Etwa die deutschen Unternehmen Sartorius (+78,8 Prozent seit Jahresbeginn), Hypoport (+63,44 Prozent) und die Handels-Holding Hornbach (beide +58,79 Prozent) – oder auf europäischer Ebene der britische Bergbau-Riese Fresnillo (+88,89 Prozent), ein schwedischer Tabakkonzern (Swedish Match, +48,28 Prozent), der dänische Windkraft-Riese Vestas (+56,39 Prozent) und Cognac-Produzent Remy-Cointreau aus Frankreich (+41,83 Prozent).

Kaum ein Kleinanleger kennt die Börsenstars

Das Problem an den Durchstartern des Jahres: Kaum ein Anleger kennt diese Firmen, kann also auch nicht ihr Geschäftsmodell und die Zukunftschancen vernünftig abschätzen. “Es gibt so viele verborgene Aktienstars, dass die Auswahl für Kleinanleger viel zu groß ist und man regelrecht Glück bräuchte, um erfolgreich zu sein”, sagt Thimm Blickensdorf von der Geschäftsleitung des digitalen Vermögensverwalters growney.

Aussicht auf Erfolg hat deshalb vor allem, wer seine Anlage international möglichst breit streut – die Experten sprechen hier von “Diversifikation der Geldanlage”. Das gilt gerade in Zeiten wie der Coronakrise, wo plötzlich ganz andere Werte erfolgreich sind.

Genau dieses Konzept verfolgen Robo-Advisor wie growney: Sie bieten ihren Kunden die Möglichkeit von der weltweiten Entwicklung von Märkten und Firmen zu profitieren. „Wer auf unbekannte Einzeltitel setzt, braucht wirklich großes Glück oder er verschenkt große Rendite-Chancen und damit bares Geld“, sagt Thimm Blickensdorf von der Geschäftsleitung des digitalen Vermögensverwalters.

 


 

Was Robo Advisor leisten

Dabei gibt es durchaus Alternativen: „Durch Robo-Advisor können auch kleine Anleger von den Investment-Strategien der erfahrenen Experten profitieren und ihr Geld breit diversifiziert anlegen“, betont Blickensdorf.

Mit seiner passiven Anlagestrategie berücksichtigt das FinTech-Unternehmen dabei Finanzinstrumente (ETFs), die bis zu 5.000 Aktien in mehr als 40 Ländern abbilden. Das Konzept ist bewusst auf Kleinanleger ausgelegt – investieren geht bereits ab 500 Euro Einmalanlage oder einem monatlichen ETF Sparplan von 25 Euro.

Dass sich eine diversifizierte Anlagestrategie gerade in turbulenten Zeiten bewährt, zeigt auch die Untersuchung: So hat sich der weltweite Index MSCI World seit Jahresbeginn tatsächlich leicht positiv entwickelt (plus 0,37 Prozent), während der Dax und andere Länderindizes wie der US-Leitindex Dow30 im Minus sind. Bei unseren Nachbarn in Österreich war das übrigens besonders extrem: Dort büßte das Börsenbarometer im Jahresverlauf schon ganze 34,7 Prozent ein.

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