Anleger setzen auf geopolitische Deeskalation – Dax klettert über 9.300

IG: Die zum Wochenauftakt gestartete Erholungsbewegung scheint sich auch am Dienstag fortsetzen zu wollen. Bereits im frühen Handel setzt der Dax zum Sprung an und erobert die Marke von 9.300 Punkten zurück. Damit verdaut der hiesige Leitindex den durch eine offensichtliche Falschmeldung bedingten Rücksetzer vom vergangenen Freitag, wonach die ukrainische Armee einen russischen Militärkonvoi angegriffen und zum größten Teil zerstört haben soll. Im Irak scheinen wiederum die Kurden dem Expansionsdrang der IS-Islamisten ersten Einhalt gebieten zu können, während sich Israel und Hamas auf eine Verlängerung des Waffenstillstandes im Gazastreifen einigen können. Anleger honorieren die Entspannungstendenzen in besagten Krisenherden mit Zukäufen und schieben den Dax mit einem Plus von 0,9 Prozent auf derzeit 9.325 Zähler.

 

Neben der geopolitischen Lage in Osteuropa und dem Nahen Osten blicken die Investoren im Tagesverlauf auch auf Konjunkturdaten von der anderen Seite des Atlantiks. Am Nachmittag werden in diesem Kontext die US-Baubeginne sowie die Verbraucherpreise jeweils für den Monat Juli veröffentlicht. Von morgen an schwingt dann wieder die amerikanische Geldpolitik das Zepter. Von der Veröffentlichung des Fed-Sitzungsprotokolls am Mittwoch und der ab Donnerstag folgenden US-Notenbank-Konferenz in Jackson Hole erhoffen sich Anleger Hinweise auf die weitere, monetäre Marschroute der Federal Reserve. Der Euro präsentiert bei momentan 1,3348 US-Dollar einen leichten Abschlag von 0,1 Prozent. Die Unze Gold gewinnt dagegen 0,2 Prozent auf aktuell 1.300 US-Dollar.

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