Bitcoin: Allzeithoch vor den Augen

IG: Die Leitdevise Bitcoin hat wie in den letzten Tagen auch am Donnerstag das Allzeithoch von 7.900 US-Dollar weiterhin vor den Augen.
 

Der Brüderkampf zwischen den Cyberwährungen ist zwar noch nicht vorbei, dennoch zeichnet sich mittlerweile eine Tendenz ab. Der Bitcoinkurs steuert geradewegs auf schwindelerregende Höhen zu und kann allein im Handel am Donnerstag um rund 3 % zulegen.

Der Kurs Bitcoin Cashs‘ sackt dagegen um 18 % ab und hat mittlerweile die wichtige Schwelle von 1.000 US-Dollar abgeben müssen. Der Machtkampf hinter den Kulissen um den „echten Bitcoin“ bleibt allerdings ungelöst.
 

Womöglich sind es die Fantasien der Anleger, dass die CME Group tatsächlich grünes Licht auf einen Terminkontrakt erhält, welche die aktuelle Rally zumindest unterstützen.

Ein weiterer Grund könnten schlichtweg Anschlusskäufe sein. Anleger die den Einstieg bei einem Niveau von 5.500 US-Dollar für sich ausnutzten und als „Schnäppchen“ empfanden – eine klassische Schnäppchenjägerrallye welche allerdings spätestens bei 7.900 US-Dollar beendet sein dürfte.

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Chart erstellt mit IG Charts (Tageschart)

Bitcoin-Future an der Wallstreet nicht überall willkommen

An der Wallstreet, da wo der geplante Terminkontrakt sein „zu Hause“ finden und gehandelt werden soll, ist dieser nicht überall willkommen.

„Die Wallstreet ist nicht glücklich über einen bevorstehenden Kryptowährungs-Futures-Markt“, heißt es. IB Vorsitzender Thomas Peterffy warnt im Wall Street Journal die Aufsichtsbehörden vor den Gefahren, die Bitcoin-Futures den traditionellen Kapitalmärkten bieten könnten.
 

Peterffy äußert sich in dem offenen Brief an J. Christopher Giancarlo, dem Vorsitzenden der CFTC besorgt über die Bitcoin-Future-Pläne. „Kryptowährungen haben keinen gereiften, regulierten und getesteten zugrunde liegenden Markt.“ Die Produkte und ihre Märkte existieren seit weniger als 10 Jahren und haben kaum eine Beziehung zu irgendwelchen wirtschaftlichen Umständen oder der Realität in der Welt“, heißt es.

Zudem weist er auf die Destabilisierung der Realwirtschaft hin, sollte der Bitcoin-Future nicht von anderen Produkten isoliert werden.
 

Während der Future nicht mal handelbar ist, kündigt der britische Hedgefonds „Man Group“ den Einstieg in das Cyberwährungsgeschäft an, sollte die „Chicago Mercantile Exchange Group“ (CME) einen Future-Kontrakt lancieren. Dies sagte CEO Luke Ellis bereits am Dienstag gegenüber der englischsprachigen Nachrichtenagentur Reuters.
 

Neben dem britischen Hedgefonds dürften viele weitere institutionelle Anleger in der Cyberwährungswelt Fuß fassen. Die Aussicht auf Zulassung eines Bitcoin-ETF’s könnte dann ebenfalls Thematik werden und Anleger bei Laune halten. Ein indexbasierter Fonds gilt als eine Art „Schleusenöffnung“ für die breite Masse der Anleger.
 

Von Timo Emden, Head of DailyFX Germany

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