Börse Stuttgart startet Privatanleger-Index Euwax Sentiment
Euwax Sentiment bildet fortlaufend Privatanlegerverhalten ab / Reale Handelsdaten liefern marktnahes und wissenschaftlich fundiertes Bild
Die Börse Stuttgart, Europas führender Handelsplatz für Anlage- und Hebelprodukte, bietet den Anlegern seit heute mit dem Privatanleger-Index Euwax Sentiment eine wissenschaftlich fundierte Abbildung des Anlageverhaltens von Privatanlegern. Der Euwax Sentiment-Index basiert auf marktnahen Privatanleger-Orders in Optionsscheinen und Knock-Out-Produkten auf den DAX®. Durch den Fokus auf DAX®-Hebelprodukte wird eine besonders enge Verbindung zum Gesamtmarkt hergestellt. Die Börse veröffentlicht den Index auf ihrer Homepage unter www.boerse-stuttgart.de/euwax-sentiment.
„Mit mehr als zwei Dritteln Marktanteil im börslichen Handel mit Hebelprodukten sind die Daten des Marktführers Börse Stuttgart besonders geeignet, die Stimmung der Privatanleger zu repräsentieren. Der private Anleger erhält dadurch eine wichtige Orientierungshilfe für seine Handelsentscheidungen“, so Christoph Lammersdorf, Vorsitzender der Geschäftsführung der Börse Stuttgart Holding GmbH.
Das Indexkonzept der Börse Stuttgart beruht auf einer mehrjährigen wissenschaftlichen Kooperation mit der Universität Karlsruhe unter der Leitung von Professor Christof Weinhardt, Leiter des Instituts für Informationswirtschaft und -management. „Nur marktnahe Orders werden zur Berechnung des Privatanleger-Index herangezogen. Damit ist garantiert, dass der Index tatsächlich die aktuelle Markteinschätzung der Privatanleger widerspiegelt“, sagte Weinhardt. Nicht im Index berücksichtigt sind beispielsweise Orders die bereits seit längerer Zeit auf ihre Ausführung warten und damit vergangene Markteinschätzungen repräsentieren.
Die Berechnung des Privatanleger-Index erfolgt fortlaufend auf Basis der Anzahl ausgeführter Privatkunden-Orders. Dies liefert ein sehr genaues Stimmungsbild der Privatanleger, da dieses durch einzelne großvolumige Kundenaufträge nicht verzerrt wird. Käufe von Long-Produkten und Verkäufe von Short-Produkten drücken positives Sentiment aus, während Käufe von Short-Produkten und Verkäufe von Long-Produkten negatives Sentiment ausdrücken. Das Verhältnis der Anzahl ausgeführter Kundenorders in beiden Kategorien ergibt den Sentiment-Wert.
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