DAX Ausblick: Von wegen „Sell in May and go away“

IGDie beliebte Börsenweisheit “Sell in May and go away“ traf auch in diesem Jahr nicht zu. Der deutsche Leitindex konnte um rund zwei Prozent zulegen. Und dies trotz Inflationssorgen.

Gut eine Stunde vor der Handelseröffnung sehen wir den DAX bei 15.479 Punkten, etwa 0,4% über dem Schlusskurs des Vortages.

 

Inflation dürfte zentrales Thema bleiben

Nicht nur in den USA, auch hierzulande, sind die Preise zuletzt deutlich gestiegen. Die Angst vor einer Überhitzung der Konjunktur jenseits des Atlantiks ist zurzeit groß.

Die Marktteilnehmer befürchten, dass die Preissteigerungen aus dem Ruder laufen könnten und das die Federal Reserve schneller als erwartet die Zügel anziehen, sprich an der Zinsschraube drehen könnte.

US-Präsident Joe Biden hat seit seinem Amtsantritt ganz tief die Geldbörse gegriffen. Mit der billionenschweren Geldspritze soll die Wirtschaft infolge der Pandemie wieder auf Vordermann gebracht werden.

In Kombination mit den Anleihekäufen der Notenbank Fed, ebenfalls im großen Stil, stellt dies ein wahrlich gefährlicher Cocktail für die Finanzmärkte dar.

 


 

DAX 30 – Keine Verkaufsbereitschaft

Zwar musste sich der DAX zuletzt wieder unter die Marke bei 15.500 Punkten zurückziehen, eine großartige Verkaufsbereitschaft ist nicht zu beobachten. Dies spricht für die relative Stärke des deutschen Leitindex.

Die beiden steigenden exponentiellen 13- und 21-Tage-Durchschnittslinien bei 15.423/15.373 Zählern sowie die Oberkante der Handelsspanne bei 15.369 Punkten konnten bislang ein Abtauchen der Notierungen verhindern.

 

DAX 30 Chart

DAX Tageschart; Quelle: ProRealTime

DAX Tageschart; Quelle: ProRealTime

Ölpreis – Ausbruch in Arbeit

Die Rohstoffpreise steigen weiter. So auch die Notierungen für das schwarze Gold. Der Ölpreis konnte erneut das Hoch bei 66,71 USD von Anfang Mai hinter sich lassen. Die im März begonnene Korrektur wäre jedoch erst oberhalb des Zwischenhochs bei 67,85 EUR beendet.

Unter Berücksichtigung der Konsolidierungshöhe errechnet sich anhand der Fibonacci-Methode ein Kursziel von 74,43 EUR. Die vier steigenden exponentiellen 13-, 21-, 34- und 55-Tage-Durchschnittslinien bei aktuell 66,00/63,78 USD dienen dem Ölpreis der Sorte WTI als zuverlässige Unterstützungen.

 

Ölpreis Chart

WTI Tageschart; Quelle: ProRealTime

WTI Tageschart; Quelle: ProRealTime

GBP/USD – Neue Höchststände in Sicht

Interessant sieht es im Augenblick auch beim britischen Pfund zum US-Dollar aus. Das Währungspaar GBP/USD nähert sich dem Zwischenhoch bei 1,42417 USD von Ende Februar.

Darüber könnte die Aufwärtsbewegung in Richtung 1,45956 USD fortgesetzt. Hierbei wurde die seit über drei Monaten andauernde Konsolidierung berücksichtigt. Bei dem genannten Kursziel handelt es sich um das 161,8%-Fibonacci-Verlängerungsniveau (Extension).

Scheitert der Ausbruch nach oben, könnte es zu einem Rücksetzer bis zur waagerechten Trendlinie bei 1,40065 USD kommen.

 

GBP/USD Chart

GBPUSD Tageschart; Quelle: ProRealTime

GBPUSD Tageschart; Quelle: ProRealTime

Disclaimer & Risikohinweis

73% der Kleinanlegerkonten verlieren Geld beim CFD-Handel mit diesem Anbieter.

Diese Inhalte stellen keine Finanzanalyse dar. Es handelt sich um eine Werbemitteilung, welche nicht allen gesetzlichen Vorschriften zur Gewährleistung der Unvoreingenommenheit von Finanzanalysen genügt und keinem Handelsverbot vor der Veröffentlichung der Analysen unterliegen. Diese Information wurde von IG Europe GmbH und IG Markets Ltd (zusammen IG) bereitgestellt. IG bietet ausschließlich eine beratungsfreie Dienstleistung. Der Inhalt dieser Werbemitteilung stellt keine Anlageberatung bzw. Anlageempfehlung (und darf nicht als solche verstanden werden) und stellt keinesfalls eine Aufforderung zum Erwerb von jeglichen Finanzinstrumenten dar. Frühere Wertentwicklungen, Simulationen oder Prognosen sind kein verlässlicher Indikator für die künftige Wertentwicklung. IG haftet nicht für Folgeschäden, welche eventuell auf einzelne Kommentare und Aussagen zurückzuführen wären und übernimmt keine Gewähr in Bezug auf Vollständigkeit und Richtigkeit des Inhaltes. Folglich trägt der Anleger vollkommen alleinverantwortlich das Risiko für einzelne Anlageentscheidungen. CFDs sind komplexe Instrumente und gehen wegen der Hebelwirkung mit dem hohen Risiko einher, schnell Geld zu verlieren. Sie sollten überlegen, ob Sie verstehen, wie CFDs funktionieren, und ob Sie es sich leisten können, das hohe Risiko einzugehen, Ihr Geld zu verlieren.

Weitere Trading News Weitere Trading News