DAX bleibt angeschlagen – Konjunkturelle Durststrecke dauert länger als erwartet

CMC Markets: Ein heftiges Sommergewitter hat die weltweiten Börsen heimgesucht. Nach der jüngsten Eskalation des Handelskonflikts hat ein Großteil der Anleger die Geduld mit den beiden Streithähnen USA und China verloren und sich in großem Stil von seinen Positionen getrennt. Viele von ihnen sind nun dabei, die Situation am Aktienmarkt neu zu bewerten.

Der Handelskonflikt bereitet jetzt vor allem denjenigen Anlegern Sorgen, die auf eine Erholung der Konjunktur zum Ende des Jahres gesetzt und in dieser Erwartung die Rally im ersten Halbjahr mitbefeuert haben. Auch in Sachen Handel haben wir es mit einem weltweiten Klimawandel zu tun.

Immer mehr setzt sich die Erkenntnis unter den Investoren durch, dass ohne sofortige Verhaltensänderungen auf chinesischer wie amerikanischer Seite das Schlimmste nur noch sehr schwer abgewendet werden kann.

So wie es jetzt aussieht, dürfte die konjunkturelle Durststrecke noch länger dauern als bislang gedacht und gehofft.

 

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Gute Nachrichten gab es heute Morgen ausnahmsweise aus der deutschen Industrie: Dort wuchsen die Auftragseingänge im Juni um 2,5 Prozent und damit deutlich stärker als erwartet.

Die Märkte müssen sich darauf einstellen, von neuen geldpolitischen Überflutungen heimgesucht zu werden, die versuchen, das Wachstum zu stützen. Technisch betrachtet befindet sich der Deutsche Aktienindex kurzfristig in einer neutralen Spanne.

Ohne ein Zurückerobern von 11.702 Punkten könnte es noch einmal zu einem Test der Unterstützung bei 11.336 Punkten kommen.

 

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