DAX: Das Fed-Experiment soll sich dem Ende neigen?

FXCM: Schwankungsintensiver könnten sich Indizes global mit dem Zinsschritt der US-Notenbank präsentieren. Seit Dezember 2008 drehte der Offenmarktausschuss der US-Notenbank nicht mehr an der Zinsschraube. Ganze neun Jahre ist gar die letzte Zinsanhebung der US-Notenbank her. Das Experiment der Fed soll sich dem Ende neigen.

Fed Fund Futures implizieren eine Wahrscheinlichkeit von 81%, dass der Zinserhöhungszyklus heute eingeleitet und der Zinsschritt 25 Basispunkte betragen wird. Für kreditnehmende Unternehmen und Länder erschweren sich mit einer Zinsanhebung der Fed die Bedingungen. Auch wenn das Szenario einer Zinsanhebung in Größe von 25 Basispunkten zum größten Teil eingepreist sein sollte, bestehen dennoch größere Unsicherheiten bezüglich anderer bedeutender Variablen.

Auch beim gebotenen Zinsschritt der US-Währungshüter stellen sich zahlreiche Fragen:

  • Hellen sich die Wirtschaftsprojektionen für die USA weiter auf?
  • Ist die Rhetorik der US-Notenbank auf der Pressekonferenz (20:30 Uhr) "dovish" (werden weitere Zinsanhebungen erst spät zu erwarten sein) oder "hawkish" (zahlreiche weitere Zinsanhebungen in 2016)?
  • Werden Hinweise geboten, wie viele Zinsschritte im kommenden Jahr folgen? In welchen Abständen?
  • Wird die Zuversicht einer weiterhin anziehenden US-Wirtschaftsaktivität trotz Zinserhöhung signalisiert?
  • Werden Risiken deutlich hervorgehoben wie schwächere globale Wachstumsperspektiven?
  • Werden Risiken für kreditnehmende Länder und Dollar-Schuldner,wie den Emerging Markets zum Thema gemacht?
  • Werden Blasen und Volatilitätsrisiken angesprochen?

 

Ungewissheit der FED birgt Risiken
Nach dem expansiven Experiment der letzten Jahre stellt sich zudem die Frage, wie groß die Liquiditätssucht der Aktienmärkte ausfällt. Eine Verringerung der Dosis birgt nicht nur am Aktienmarkt die Risiken negativer Finanzmarktreaktionen, doch ist schlussendlich früher oder später erforderlich. Auf der anderen Seite eliminiert die Fed mit einer Zinsanhebung die Unsicherheiten bzgl. der künftigen Geldpolitik. Zudem wäre der Schritt ein Beweis für ein vorhandenes Vertrauen in die US-Wirtschaft.

 

Erholung schreitet mutig voran
Im DAX zeigten sich Marktteilnehmer vor dem Fed-Entscheid risikobereit. Aufatmen ist nach der Korrekturbewegung der ersten Dez.-Wochen von über 11 % aktuell angesagt. Das deutsche Börsenbarometer zog über 10.500 Punkte. Vorerst eröffnet sich damit Potenzial bis 10.640 Punkte. Oberhalb könnte die runde Marke von 11.000 Zählern wieder ins Visier genommen werden. Kippt der Kurs hingegen wieder unter 10.450 Punkte liefe der Kurs Gefahr wieder Richtung des Dez.-Tiefs um 10.120 Punkte zu fallen. Im Falle eines Bruchs auch wieder in den vierstelligen Bereich zu rutschen.
 


Daily Chart erstellt mit FXCMs Trading Station

Von Niall Delventhal

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