DAX: das Vertrauen in die Notenbanken sinkt, die FED greift am Donnerstag nach dem letzten Strohhalm

FXCM: DAX: das Vertrauen in die Notenbanken sinkt, die FED greift am Donnerstag nach dem letzten Strohhalm
 

An der Tristesse im DAX, die sich bereits am Montag und Dienstag zeigte, änderte sich auch am Mittwoch nichts. Impulse aus wirtschaftsdatentechnischer Sicht waren rar und selbst die leicht unter der Erwartung ausgegebenen US-Verbraucherpreise konnten mit Ausblick auf die Zinsentscheidung der FED morgen Abend keinen Bullen oder Bären hinter dem Ofen hervorlocken.  

Nachdem der deutsche Leitindex am Mittwochmorgen die 10.300er Marke ins Visier genommen hat, konnte eine nachhaltige Stabilisierung oberhalb dieser nicht erfolgen, der DAX fiel stattdessen zurück in Richtung 10.200 Punkten.
 

Grund für die positiven Vorgaben zum Handelsstart war die regelrechte Kursexplosion am chinesischen Aktienmarkt, der Shanghai Composite legte allein in der letzten Handelsstunde fast 5% zu. Es ist recht offensichtlich, dass es sich hier um eine erneute Intervention seitens der chinesischen Regierung bzw. Notenbank handelte, statt um eine realwirtschaftlich fundierte Bewegung.

Dass der DAX im Laufe des Tages seine Gewinne dann wieder hergab vermittelt eine recht deutige Botschaft: es braucht nicht nur mehr Liquidität um den Markt zu beruhigen. Es braucht vor allem Vertrauen.


Und dieses haben die globalen Notenbanken im Laufe der letzten Jahre verspielt. Probleme wurden nicht nachhaltig angegangen (bspw. die mangelnde Kreditvergabe an den privaten Sektor in Europa), stattdessen ertränkt man diese mit Unmengen an Liquidität, kauft im Gegenwert von Billionen USD, Yuan und Euro Staatsanleihen. Und das dämmert dem Markt nun.

Die FED hat am Donnerstag bei ihrer Leitzinsentscheidung die Möglichkeit zumindest einen letzten Strohhalm zu ergreifen. Mit einer Zinsanhebung könnte sie Stärke demonstrieren, die Folgen wären für die kommenden Tage jedoch, infolge der zu erwartenden erneut in China auftretenden Schwankungen und Kapitalabflüsse, dass die globalen Aktienmärkte unter Druck geraten. Initial wäre allerdings denkbar, dass der DAX zulegen würde, zu einer Bewegung in Richtung 10.600 Punkten ansetzte.


Hebt sie den Zins nicht an, übt sich stattdessen nur in einer Rhetorik, dass der Zins zeitnah angehoben werden wird, würde dies vom Markt als Schwächesignal gewertet und auch das würde den DAX unter Druck bringen, eventuell noch stärker als er durch einen Zinsschritt in den kommenden Tagen unter Druck geriete.


Der DAX bleibt also prädestiniert für einen Lauf unter 10.000 Punkten in den kommenden Tagen, sollte sich bis zur FED-Sitzung morgen Abend allerdings im Bereich zwischen 10.100 und 10.400 Punkten stabilisieren.

 

Von Jens Klatt

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