Dax – erholt sich leicht nach den Panik-Verkäufen

XTB:

  • Rohstoffe: Öl gibt wieder nach
  • DAX heute mit Gegenreaktion

 

Dax

Der gestrige Tag war rabenschwarz für den Dax und Volkswagen. Am Vorabend war der Dax mit einem Minus von 3,8 Prozent bei 9.570 Punkten deutlich unterhalb der 9.600 Marke aus dem Handel gegangen. Aktuell steht der Dax bei 9.626 Punkten mit einem Plus von 0,6 Prozent. Das anfängliche Minus zum Handelsstart ist somit überwunden. Auch heute wird Volkswagen das Marktgeschehen bestimmen. Solange es keine harten Zahlen zu den möglichen Strafzahlungen gibt, wird die Volkswagen-Aktie weiterhin sehr volatil bleiben und aus dem ein oder anderem Portfolio eines Investmentfonds verkauft. Es bleibt abzuwarten, ob die zurückgelegten 6,5 Milliarden Euro mittelfristig ausreichen oder nur ein Tropfen auf dem heißen Stein sein werden.

 

Technische Lage des DAX

Aus charttechnischer Sicht stehen die Zeichen im Dax Richtung Süden. Die gestrigen Abwärtsimpulswellen hat der Dax erstmal überstanden. Bei 9.600 bis 9.650 werden die Bullen das Zepter in die Hand nehmen und eine Erholung wird bis 9.800 Punkte einsetzen. Dann gilt es die wichtige psychologische Marke von 10.000 Punkten zu knacken. Eine wirklich richtige Trendwende ist aber aus charttechnischer Sicht erstmal nicht zu sehen und ein Abverkauf des größten deutschen Leitindex auf das Augusttief ist somit nicht ausgeschlossen.

 

Ölmarkt
Die Ölpreise sind am Mittwoch nach schwachen Konjunkturdaten aus China gesunken. Nach Bekanntgabe der Zahlen wurden die Gewinne wieder abgegeben. Am Morgen kostete ein Barrel (159 Liter) der Nordseesorte Brent zur Lieferung im November 48,76 US-Dollar. Das waren 32 Cent weniger als am Dienstag. Der Preis für ein Fass der US-Sorte West Texas Intermediate (WTI) zur Lieferung im Oktober fiel um 23 Cent auf 46,13 Dollar.

 

Der Caixin-Einkaufsmanager Index fiel im September auf ein sechseinhalb Jahrestief auf 47,0 Punkte. Chinas Wirtschaft ist wegen seiner hohen Ölimporte von großer Bedeutung für den Rohölmarkt. Eine schwächere Konjunktur sorgt für geringere Einfuhren und damit für tendenziell fallende Ölpreise.

 

 

Autor: Jörg Fahnenstich

 

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