DAX kommt unter Druck – Déjà-vu in Sachen Ölpreis

CMC Markets: Die Unsicherheit über die Entwicklung des Ölpreises und allem, was damit zusammenhängt, ist zurück. Rutschen die Preise für das schwarze Gold weiter nach unten durch, droht erneut eine kräftige Korrektur bei Ölaktien. Anleger waren schon davon ausgegangen, dass auf die Gesundschrumpfung und Kosteneinsparungen in der Branche eine Phase der Stabilisierung und der nächste Aufschwung folgen würden.

Der jüngste Ölpreisrutsch schreibt ein großes Fragezeichen hinter diese Hoffnung, die auch zwischenzeitlich zu kräftigen Kurszuwächsen bei Ölaktien geführt hatte. Die amerikanischen Banken hängen am Ölpreis. Wenn die Märkte beginnen, die Sicherheit ihrer Kredite an die Ölindustrie zu hinterfragen, werden auch sie in Mitleidenschaft gezogen und verkauft. Das würde die laufende Rally an der Wall Street gefährden.

Ein Engagement am deutschen Aktienmarkt bedeutet zudem auch, Banken- und Brexit-Risiken mit ins Depot zu nehmen. Diesen Schuh will sich derzeit kein Fondsmanager anziehen. Hinzu kommt ein Euro über 1,12 US-Dollar, der auf den europäischen Aktien lastet.

Wenn dann noch die Wall Street als Katalysator der vergangenen Tage schlapp macht, geht es mit dem DAX zunächst einmal in die Richtung der runden Marke. Knapp unter 10.100 Punkten liegt zunächst als Widerstand die 200-Tage-Linie, die verteidigt werden sollte, um die Erholung aus den vergangenen Wochen nicht wieder zunichte zu machen.

Autor: Jochen Stanzl

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