DAX Marktüberblick am 19. Dezember 2022: Sonderdividende für VW-Aktionäre

flatex: Der deutsche Aktienindex beendete den Freitag via Xetra mit einem Abschlag von 0,67 Prozent bei 13.893,07 Punkten.

Aufgrund der Verluste der letzten Handelstage rutsche der DAX wieder deutlicher zurück – das 2022er-Minus betrug zum Freitagsschlusskurs 12,54 Prozent.

Das Handelsvolumen via Xetra betrug recht hohe 8,04 Milliarden Euro.

Aufgrund des großen Verfallstages (Hexensabbat) an der Terminbörse Eurex kam es zu diesem hohen Volumen.

Optionen auf Indizes und Einzelaktien, sowie Futures auf Indizes wie den DAX und auch auf Einzelaktien verfielen am Freitag.

Dis war ebenso beim EuroStoxx50 zu beobachten, der ein Volumen von rund 14,8 Milliarden Euro erreichte und mit einem Minus von 0,83 Prozent und 3.804,02 Zählern schloss.

Auch die restlichen umsatzstarken Leitindizes in Amsterdam, London, Madrid, Mailand, Paris und Zürich fielen zurück.

An der Wall Street das gleiche Bild – die führenden US-Indizes Dow Jones, NASDAQ100 und S&P500 verloren durchweg.

Der marktbreite Index S&P500 verlor mit einem Abschlag von 1,11 Prozent auf 3.852,36 Punkten am stärksten.

 

 

Sonderdividende für VW-Aktionäre

Zurück zum DAX und zu zwei Einzelwerten, wie Porsche Automobil Holding und Vonovia, die zu den größten Verlierern des DAX40 zählten.

Die Aktie der Porsche AG ist im DAX angekommen und rutschte am Freitag gleich mal um 4,19 Prozent auf 93,64 Euro ordentlich abwärts.

Die Experten von Bernstein Research votierten mit einem „underperform“ und senkten das Kursziel auf 85,00 Euro. Noch hat die Aktie aber etwas Luft bis zum IPO-Preis.

Am Freitag beschlossen die Volkswagen-Aktionäre im Rahmen einer außerordentlichen Hauptversammlung eine Sonderdividende für den Gesamterlös aus dem Porsche-AG-Börsengang.

Die VW-Aktionäre, dazu zählt in hohem Maße übrigens die Porsche Automobil Holding SE, bekommen eine Sonderdividende von 19,06 Euro.

Im Hinblick auf den Anteil in Höhe von 31,4 Prozent des gezeichneten Kapitals der Volkswagen AG darf die Porsche Automobil Holding SE mit einem wahren Geldsegen in Milliarden Höhe rechnen, der zu einem erheblichen Anteil den Erwerb der Porsche AG-Aktien dienen wird.

 

Herausforderndes Marktumfeld für Immobilienaktien

Das Wertpapier des Immobilienkonzerns Vonovia verlor mit 8,24 Prozent massiv und schloss via Xetra mit 21,50 Euro. Das aktuelle Marktumfeld und damit insbesondere Zinsumfeld ist gerade für Immobilienaktien wohl nicht gerade förderlich.

Die EZB hob den Leitzins am Donnerstag um 50 Basispunkte auf 2,50 Prozent an und kündigte zudem weitere Zinserhöhungsschritte an.

Dies dürfte sich weiter negativ auf den Häusermarkt in der Eurozone und damit auch in Deutschland auswirken und verteuert zudem massiv anstehende Refinanzierungen von Projekten/Objekten.

Die Analysten von Goldman Sachs indes hoben das Kursziel für das Wertpapier von Vonovia dennoch von 33,30 auf 35,70 Euro und hievten das Papier auf ihre „Conviction Buy List“.

Ein recht ansprechendes „Upside“ vom gegenwärtigen Kursniveau.

 

 

Die führenden asiatisch-pazifischen Aktienindizes starteten mit Abschlägen in die neue Handelswoche.

Der Nikkei225 verlor über einen Prozentpunkt und auch in Shanghai und Shenzhen ging es kräftiger abwärts.

Die US-Futures wiesen rund um den Wechsel von der asiatischen hin zur europäischen Handelszeit Zugewinne auf.

Die ersten DAX-Indikationen lagen am Morgen bei 13.924 Punkten.

 

 

Charttechnik

Der Deutsche Aktienindex schloss am Freitag via Xetra mit einem Kursverlust von 0,67 Prozent bei 13.893,07 Punkten.

Einmal mehr wäre auf den Kursverlauf vom letzten Zwischentief des 28. September 2022 von 11.862,84 Punkten bis zum jüngsten Zwischenhoch des 13. Dezember 2022 on 14.675,84 Punkten abzustellen, um die nächsten Ziele zur Ober- und Unterseite näher ableiten zu können.

Die Widerstände wären nach wie vor bei den Marken von 14.012 und 14.676 Punkten, sowie bei den Projektionen zur Oberseite von 15.087/15.340 und 15.750 Punkten zu ermitteln.

Bei den Marken von 13.601/13.269/12.937 und 12.527 Punkten wären weiterhin die nächsten Unterstützungsbereiche auszumachen.

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