DAX Marktüberblick am 8. Dezember 2022: USA importieren russisches Öl aus Indien

flatex: Der Deutsche Aktienindex schloss am Mittwoch mit einem weiteren Kursverlust via Xetra mit einem Abschlag von 0,57 Prozent bei 14.261,19 Punkten.

Das Handelsvolumen via Xetra betrug rund 2,78 Milliarden Euro.

Der Blick auf die restlichen umsatzstarken europäischen Leitindizes: In Amsterdam, London, Madrid, Mailand, Paris und Zürich fielen allesamt zurück.

Der EuroStoxx50 beendete den Handelstag mit einem Abschlag von 0,46 Prozent bei 3.920,90 Zählern.

In New York schlossen die führenden US-Indizes NASDAQ100 und S&P500 mit moderaten Verlusten, der Dow Jones konnte sich hauchdünn im grünen Bereich halten.

 

Porsche und Volkswagen auf Grund von Musterverfahren unter Druck

In Bezug auf den DAX verloren die beiden Titel der Porsche Automobil Holding und von Volkswagen am meisten und rutschten ans Ende der Kurstabelle.

Die beiden Aktien kamen aufgrund des laufenden Musterverfahrens gegen die Porsche SE unter Druck.

Der frühere CEO Wendelin Wiedeking und der frühere CFO Holger Härter leugneten einmal mehr die Kenntnis in Sachen Abgasmanipulationen.

Der Prozess wird am 29. März 2023 mit einem Verkündungstermin fortgesetzt.

 

 

USA importieren russisches Öl aus Indien

Neben der Zinspolitik der Fed und der EZB und anderer Notenbanken wäre auf die Inflationstreiber, nämlich die hohen Energiepreise zu achten (diese fallen zwar mittlerweile ordentlich, doch mit all den weiteren Maßnahmen darf man das nicht unbedingt als nachhaltig betrachten).

Abseits von der rein politischen Betrachtungsweise und Debatte, darf das auch „laute Denken“ ja wohl noch erlaubt sein. Die Europäische Union lanciert eine Sanktion nach der anderen gegenüber Russland, zuletzt war es der Preisdeckel auf russisches Öl.

Nun spielt die Europäische Kommission und dabei federführend die Chefin der EU-Kommission die nächsten Hürden durch. Man beabsichtigt neue Exportkontrollen, im Bereich Chemie, Elektronik und Informationstechnologie gegenüber Russland zu verhängen, wie Ursula von der Leyen selbst berichtete.

Auf der anderen Seite traut man seinen Augen nicht, wenn man die jüngste Meldung von Zoltan Pozsar, einem Wirtschaftswissenschaftler in den Diensten der gegenwärtig angeschlagenen Schweizer Investmentbank Credit Suisse, genauer bis ins Detail prüft.

Pozsar zufolge hätten die USA mit Indien einen Mechanismus, um die zuletzt stärker angezapften strategischen Ölreserven mittels russischen Rohöls wieder aufzufüllen.

Man traut seine Augen und Ohren nicht. Während wir hier in Brüssel und Berlin alles für hohe Energiepreise tun, umgehen die USA selbst festgelegte Embargos, indem sie das russische Öl aus Indien importieren.

Das „Go“ für dieses Procedere kam sogar Pozsar nach von höchster Stelle, nämlich abgesegnet durch Finanzministern Janet Yellen, wie es dem Ticker von „Stock3“ zu entnehmen war.

Das sind Geschichten aus der gegenwärtigen Welt, die man wirklich nicht mehr verstehen muss – die Logik, die Begründung – vor allem die Erklärung – für dieses Procedere wäre hilfreich.

 

 

Die asiatisch-pazifischen Aktienmärkte gaben sich kurz vor dem jeweiligen Handelsschluss noch uneinheitlich.

Die US-Futures fielen seit der asiatischen Handelszeit mehrheitlich minimal zurück.

Die ersten DAX-Indikationen lagen am Morgen bei 14.268 Punkten.

 

 

Charttechnik

Der Deutsche Aktienindex ging am Mittwoch via Xetra mit einem Kursverlust von 0,57 Prozent bei 14.261,19 Punkten aus dem Handel.

Ausgehend vom Kursverlauf vom letzten Zwischentief des 28. September 2022 von 11.862,84 Punkten bis zum jüngsten Zwischenhoch des 02. Dezember 2022 von 14.584,59 Punkten, wären die nächsten Ziele zur Ober- und Unterseite näher abzuleiten.

Die Widerstände wären bei der Marke von 14.585 Punkten, sowie bei den Projektionen zur Oberseite von 14.982/15.227 und 15.624 Punkten zu ermitteln.

Bei den Marken von 13.942/13.545/13.224 und 12.903 Punkten lägen die nächsten Unterstützungsbereiche bereit.

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