DAX Marktüberblick: fundamentale und charttechnische Analyse – US-Sanktionen gegen China könnten auch Auswirkungen auf Deutschland haben

flatex: Der DAX schloss am Montag via Xetra mit einem leichten Kursverlust von 0,15 Prozent und 17.092,26 Punkten.

Der Xetra-DAX bildete intraday mit 17.098,61 Punkten ein Tageshoch und mit 17.049,22 Punkten ein Tagestief – die Tagesspanne erreichte folglich nicht einmal 50 Indexpunkte.

Von Volatilität war da nicht groß die Rede. Der fehlende US-Handel drückte auf das Handelsvolumen.

Das Handelsvolumen via Xetra betrug lediglich recht dünne 2,09 Milliarden Euro.

Der Blick auf die restlichen umsatzstarken europäischen Leitindizes: In Amsterdam und Mailand legten die Indizes den Rückwärtsgang ein, während sie in London, Madrid und Zürich in der Gewinnzone hielten. In Paris trat der CAC40 auf der Stelle.

Auch der EuroStoxx50 verlor mit 0,05 Prozent auf 4.763,07 Zählern nur minimal.

 

Bundesbank: Mögliche Zinssenkungen und wirtschaftliche Schwäche

Am Montag veröffentlichte die Bundesbank ihren Monatsbericht für den Februar 2024.

Im Rahmen des Berichts bezog die Bundesbank auch Stellung zur Wirtschaftslage Deutschlands um die Jahreswende 2023/2024.

Auch auf die möglichen Zinssenkungen der EZB wies die Bundesbank hin.

Der Auffassung einer Reihe von EZB-Zentralbankern wäre eine erste Leitzinssenkung im Sommer denkbar.

Bezüglich des Konjunkturausblicks wies die Bundesbank darauf hin, dass die Wirtschaftsleistung in QI/2024 etwas sinken könne.

Die Schwäche der deutschen Wirtschaft dürfte sich fortsetzen und auch die Streiks dürften mittlerweile eine Rolle spielen, so die Bundesbank.

Eine technische Rezession sei möglich, eine tiefgreifende Rezession kann unverändert nicht festgestellt werden.

 

US-Sanktionen gegen China könnten auch Auswirkungen auf Deutschland haben

Ein neuer Schlamassel für die deutsche Wirtschaft könnte sich aus einer neuen „Salve“ von frisch lancierten US-Sanktionen gegen chinesische Firmen ergeben, die Russland im Krieg gegen die Ukraine unterstützen.

Sollte Washington dies auch von seinen NATO-Partnern einfordern, dürfte dies mitunter das Verhältnis auch zwischen Berlin und Peking einmal mehr auf die Probe stellen.

Da China noch knapp vor den USA Deutschlands größter Handelspartner ist, könnte die die deutsche Wirtschaft darunter Schaden nehmen.

 

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Die asiatisch-pazifischen Aktienmärkte wiesen am Dienstag gemischte Ergebnisse auf.

Die US-Futures verloren mehrheitlich leicht.

Die ersten DAX-Indikationen lagen am Morgen bei 17.060 Punkten.

 

 

DAX Chartanalyse

Der DAX ging am Montag via Xetra mit einem Kursverlust von 0,15 Prozent und 17.092,26 Punkten aus dem Handel.

Ausgehend vom Verlaufstief des 17. Januar 2024 von 16.345,02 Punkten bis zum Rekordhoch des 16. Februar 2024 von 17.198,45 Punkten, wären die nächsten Ziele zur Ober- und Unterseite näher abzuleiten.

Die Widerstände kämen bei der Marke von 17.198 Punkten, sowie bei den Projektionen zur Oberseite von 17.400/17.524/17.726 und 17.850 Punkten in Betracht.

Die Marken von 16.997/16.872/16.772/16.671/16.546 und 16.345 Punkten wären als nächste Unterstützungsbereiche heranzuziehen.

 

DAX – Interaktiver Chart

 

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