DAX Marktüberblick: fundamentale und charttechnische Analyse – Verhandlungen über weitere Ölförderkürzungen stocken

flatexDer Deutsche Aktienindex legte zum Wochenbeginn nach der jüngsten Gewinnserie eine Verschnaufpause ein und schloss via Xetra mit einem Kursverlust von 0,39 Prozent und 15.966,37 Punkten.

Das Handelsvolumen via Xetra betrug lediglich recht dünne 2,29 Milliarden Euro.

Der Blick auf die restlichen umsatzstarken europäischen Leitindizes: In Amsterdam, London, Madrid, Mailand, Paris und Zürich gingen die Indizes durchweg mit Abgaben aus dem Handel.

Der EuroStoxx50 beendete den Montag mit einem Minus von 0,40 Prozent und 4.354,41 Zählern.

Der Blick an die Wall Street: Die führenden US-Indizes Dow Jones, NASDQ100 und S&P500 gingen am Montag mit durchweg mit leichten Abgaben aus dem Handel.

Darunter verlor der S&P500 mit 0,20 Prozent am meisten uns schloss mit 4.550,43 Punkten.

Die Deutsche Bank veröffentlichte übrigens ein Kursziel für den S&P500 – bis zum Ende des Jahres 2024 soll es der marktbreite US-Leitindex bis auf 5.100 Punkte schaffen.

Dies bedeutet demnach ein weiteres Potenzial von rund 12 Prozent.

Setzt sich die Hausse damit tatsächlich einfach so fort?

 

Elektromobilitätsgipfel: Hoffnung, aber keine Kursgewinne für deutsche Autoaktien

Zurück nach Deutschland und explizit ein Blick auf die Autoaktien, wie BMW (WKN:519000), Mercedes (WKN: 710000), Porsche Vz. (WKN: PAG911) und VW Vz. (WKN: 766403).

Im Kanzleramt in Berlin fand am Montag der Autogipfel zur Elektroautomobilität statt. Dem Ziel der Bundesregierung nach, sollen bis zum Jahr 2030 15 Millionen E-Fahrzeuge auf Deutschlands Straßen rollen.

Dem Verband der Automobilindustrie (VDA) zufolge sollen es bis dato erst rund 1,3 Millionen E-Fahrzeuge sein.

Mit der bereits weggefallenen Bafa-Förderung für E-Fahrzeuge für Gewerbetreibende reduzieren sich die Förderbeträge auch für Privatleute schrittweise.

Obendrein sind die Fahrzeuge für die Mehrheit der Bevölkerung alles andere als erschwinglich.

Dieser Problematik will man sich nun stellen, damit auf der einen Seite für die Bürger der Individualverkehr erschwinglich bleibt und auf der anderen Seite auch die deutsche Automobilwirtschaft ihren Schnitt macht.

Parallel dazu war auch von einem klaren Bekenntnis der deutschen Automobilindustrie mit eigenen Anstrengungen in Bezug auf den Ausbau der Ladeinfrastruktur die Rede.

Der Energieriese E.ON und die Mercedes-Benz Group beabsichtigen zum Beispiel eine strategische Partnerschaft.

Ladestruktur hin oder her, eines muss über allem stehen, nämlich ein vernünftiges Strompreisniveau, sonst platzt der Traum der automobilen Wende.

Übrigens: Nicht eine der genannten Autoaktien konnte zum Wochenstart Zugewinne erzielen – im Gegenteil.

Am stärksten verlor die Aktie der Porsche AG, die via Xetra um 1,93 Prozent auf 84,44 Euro absackte und sich dadurch wieder schrittweise dem Ausgabekurs nähert.

Der Automobilgipfel schob demnach noch keine einige Autoaktie an.

 

Porsche:

 

Uneinigkeit in der OPEC+: Verhandlungen über weitere Ölförderkürzungen stocken

Vom Automobil hin zum Rohölmarkt und zu den jüngsten Verlautbarungen der OPEC/OPEC+ (Organization oft he Petroleum Exporting Countries), die nach wie vor auf weitere Produktionskürzunge hinarbeiten will.

Am Donnerstag steht das zuletzt verschobene Meeting des Ölkartells „OPEC“ und deren Verbündeter (wie Russland) als OPEC+ nun auf der Agenda der Marktteilnehmer.

Derzeit geben sich die OPEC-Förderländer noch unstimmig, insbesondere die afrikanischen Förderländer Angola und Nigeria sind offensichtlich nicht mit neuen Förderkürzungen einverstanden.

Saudi-Arabien und Russland tragen mit ihren Kürzungen bereits erheblich zu den insgesamt bis dato gekürzten 1,66 Millionen Fass pro Tag bei (Saudi-Arabien davon 1 Millionen fass pro Tag, Russland 300.000 Fass pro Tag, der Rest kommt von den anderen OPEC-Mitgliedern).

 

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Die asiatisch-pazifischen Aktienmärkte wiesen am Dienstag gemischte Ergebnisse auf.

Die US-Futures konnten mehrheitlich minimal zulegen, Die ersten DAX-Indikationen lagen am Morgen bei 15.967 Punkten.

 

 

Charttechnik

Der Deutsche Aktienindex schloss am Montag via Xetra mit einem Kursverlust von 0,39 Prozent und 15.966,37 Punkten.

Ausgehend vom Kursverlauf vom letzten Verlaufstief des 23. Oktober 2023 von 14.630,21 Punkten bis zum jüngsten Zwischenhoch des 24. November 2023 von 16.041,17 Punkten, wären die nächsten Ziele zur Ober- und Unterseite näher zu ermitteln.

Die Widerstände kämen bei der Marke von 16.041 Punkten, sowie bei den Projektionen zur Oberseite von 16.247/16.374 und 16.580 Punkten in Betracht.

Bei den Marken von 15.708/15.502/15.336/15.169/14.963 und 14.630 Punkten wären die nächsten Unterstützungen abzuleiten.

 

 

 

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