DAX: Mit Trotzreaktion auf Ausverkauf in China

FXCM: Der DAX konnte den erneuten Ausverkauf am Dienstag am chinesischen Aktienmarkt gut wegstecken, verzeichnete kurz vor der US-Eröffnung gar ein kleines Plus. Der chinesische Aktienindex war am Morgen zunächst erneut rund 7% eingebrochen. Das Kursminus im ersten Börsenmonat 2016 summiert sich im Shanghai Composite somit auf mittlerweile rund 23%, von den Höchstständen im Juni 2015 hat der chinesische Leitindex mittlerweile nahezu 50% korrigiert.

 

EZB als Kurstreiber

Dass der DAX sich nach einer schwachen Eröffnung fangen konnte, ist wohl nur auf die Hoffnung der Marktteilnehmer zurückzuführen, dass die EZB im März und die US-Notenbank bereits morgen Andeutungen macht, wonach sie zeitnah weitere Geldgeschenke auf den Weg bringt bzw. im Falle der FED keine weiteren Zinsanhebungen anstößt. Eine solche Erwartungshaltung des Marktes beinhaltet natürlich auch enormes Enttäuschungspotential, besonders dann, wenn die FED morgen zumindest die Option für einen weiteren Zinsschritt im März auf dem Tisch lässt.

 

Im DAX könnte sich die heutige Erholung dann zügig als Windbeutel herauskristallisieren, und mit einem Rutsch zurück unter 9.500 Punkte rückte zügig das derzeitige Jahrestief um 9.250 Punkte und etwas tiefer die psychologisch relevante 9.000er Region in den Fokus. 

 

Von Jens Klatt

Disclaimer & Risikohinweis

74-89% der Kleinanlegerkonten verlieren Geld beim CFD-Handel mit diesem Anbieter.

CFD sind komplexe Instrumente und gehen wegen der Hebelwirkung mit dem hohen Risiko einher, schnell Geld zu verlieren. Sie sollten überlegen, ob Sie verstehen, wie CFD funktionieren und ob Sie es sich leisten können, das hohe Risiko einzugehen, Ihr Geld zu verlieren. Der Handel mit Devisen (Forex) and Differenzkontrakten (“CFD”) auf Margin ist mit einem hohen Risiko verbunden und unter Umständen nicht für alle Anleger geeignet. Die Produkte sind für Privatkunden, professionelle Kunden und geeignete Gegenparteien bestimmt.

Weitere News Beiträge Weitere News Beiträge