DAX legt den Rückwärtsgang ein – Nervosität vor Inflationsdaten

FXCM?Zum heutigen Handelsstart haben die Börsianer dann doch mal kalte Füße bekommen. Die in den vergangenen Tagen aufgelaufenen Gewinne werden heute erst einmal mitgenommen. Immerhin hatte der Deutsche Aktienindex seit seinem Tief vor zwei Wochen schon wieder mehr als sechs Prozent zugelegt. Die Gewinne dieser Woche gingen dabei einzig und allein auf das Konto des EZB-Präsidenten Mario Draghi, der am Wochenende in Jackson Hole noch einmal betonte, die niedrige Inflation in der Eurozone mit allen verfügbaren Mitteln bekämpfen zu wollen. Deshalb herrscht jetzt eine hohe Nervosität vor den heute für Deutschland und morgen für die Eurozone veröffentlichten Daten.

 
Hinzu kommt, dass die Rallye der vergangenen Tage zu einem Großteil von denen verursacht wurde, die durch die nicht zuletzt durch die Rückeroberung der 9.500er Marke auf dem falschen Fuß erwischt wurden und ihre Verkaufspositionen wieder eindecken mussten. Das ganze Spiel geht dann heute mal wieder in die andere Richtung. Erneut ist aus technischer Sicht der Kampf um die 200-Tage-Linie im DAX eröffnet.
 
Heute und morgen über der Erwartung liegende Inflationszahlen wären in der Lage, die Hoffnungen auf eine aggressiv agierende Europäische Zentralbank wieder zu zerstreuen und damit den DAX unter Druck zu bringen. Die EZB wäre dann nicht gezwungen, schon am kommenden Donnerstag neue Entscheidungen in diese Richtung zu treffen. Und dann fiele der einzige Strohhalm, an den sich die Märkte zur Zeit klammern, weg. Zum Vorschein käme dann wieder die weiter fragile, geopolitische Lage und die Angst vor einer möglichen Eskalation vor allem in der Ukraine, wo es auch nach dem Treffen der wichtigsten handelnden Personen nicht wirklich nach Entspannung aussieht. Die Erholungs-Rallye der vergangenen Tage könnte sich dann als Bullen-Falle herausstellen und zum Ende des dritten Quartals einen erneuten Test des Jahrestiefs um 8.900 Punkte einleiten.

 

Von Jens Klatt

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