DAX steckt in der Range fest

onemarketsNach der Kursrally in den vorangegangenen Wochen schalteten die Aktienmärkte in der abgelaufenen Woche einen Gang zurück.

Mehrheitlich gute Unternehmenszahlen stützten die Märkte und die Inflationszahlen aus der Eurozone wurden zwar zur Kenntnis genommen.

Aktuell besteht allerdings die Hoffnung, dass die Teuerungsraten in den USA ihren Zenit überschritten haben und in der Eurozone der Höhepunkt ebenfalls in Kürze erreicht sein könnte.

Dies spiegelte sich in den vergangenen Handelstagen auch an den Anleihemärkten wider. Die Rendite 10jähriger Bundesanleihen verloren im Vergleich zur Vorwoche 16 Basispunkte auf knapp zwei Prozent. Die Renditen vergleichbarer US-Papiere tauchten zeitweise unter 3,7 Prozent.

Der stärkere US-Dollar verhinderte, dass Edelmetalle oder Öl von dieser Entwicklung profitieren konnten. Vielmehr mussten Gold und Silber sowie Öl deutliche Verluste hinnehmen.

Die Notierung für ein Barrel Brent Crude Oil gaben im Vergleich zur Vorwoche knapp zehn US-Dollar auf 86,40 US-Dollar nach.

In der kommenden Woche werden neben zahlreichen Frühindikatoren wie beispielsweise den Ifo-Index auch die Protokolle zu den jüngsten Notenbanksitzung der EZB und Fed veröffentlicht. Zudem steht in den USA noch ein Feiertag an.

 

 

Unternehmen im Fokus: Infineon, MTU Aero Engines und Siemens

Die Aufwärtsbewegung wurde von etwas mehr als der Hälfte der DAX-Konzerne mitgetragen. Zu den größten Wochengewinnern zählten die Anteilsscheine von Infineon, MTU Aero Engines und Siemens.

Die Aktien von Continental, Sartorius und Zalando verloren hingegen zwischen 7,4 und 10 Prozent gegenüber der Vorwoche.

In der zweiten Reihe fielen unter anderem Commerzbank, Hugo Boss und Talanx durch deutliche Kursgewinne auf. Die Aktie von Uniper stieg um rund ein Drittel. Evotec, HelloFresh und Varta stecken derweil weiterhin im Abwärtsstrudel.

In USA verbuchten Apple, Baidu und Netease in der abgelaufenen Woche zweistellige Kursgewinne. Halbleiteraktien wie AMD und NXP sowie Netflix und Moderna standen ebenfalls bei vielen Anlegern auf dem Einkaufszettel. Deutliche Wochenverluste mussten unter anderem Docusign, Lucid und Okta hinnehmen.

Zu den stärksten Themen- und Strategieindizes zählten in der zurückliegenden Woche der Solactive Deutscher Maschinenbau Index.

Kommende Woche werden unter anderem TAG Immobilien und Zoom Geschäftszahlen zum abgelaufenen Quartal veröffentlichen.

Zudem laden Dermapharm, Enel und ThyssenKrupp zum Kapitalmarkttag und Borussia Dortmund zur Hauptversammlung.

 

 

Chart: DAX

  • Widerstandsmarken: 14.430/14.650/14.900 Punkte
  • Unterstützungsmarken: 12.930/13.200/13.450/13.700/13.920/14.100/14.200 Punkte

Zum Wochenschluss zeigten sich die Bullen noch einmal. Ein nachhaltiger Ausbruch über die Widerstandsmarke von 14.430 Punkte gelang dem DAX allerdings noch nicht.

Solange die Unterstützung bei 14.200 Punkten nicht signifikant unterschritten wird, besteht die Chance auf einen neuen Versuch.

Gelingt der Ausbruch über 14.430 Punkte besteht die Chance auf eine Fortsetzung der Aufwärtsbewegung bis 14.650 Punkten und im weiteren Verlauf bis 14.900 Punkte.

Kippt der Index unter 14.200 Punkte droht ein Rücksetzer bis 13.920 Punkte.

 

DAX in Punkten; Tageschart (1 Kerze = 1 Tag)

Betrachtungszeitraum: 08.10.2021 – 18.11.2022. Historische Betrachtungen stellen keine verlässlichen Indikatoren für zukünftige Entwicklungen dar. Quelle:tradingdesk.onemarkets.de

Betrachtungszeitraum: 08.10.2021 – 18.11.2022. Historische Betrachtungen stellen keine verlässlichen Indikatoren für zukünftige Entwicklungen dar. Quelle:tradingdesk.onemarkets.de

 

DAX in Punkten; Wochenchart (1 Kerze = 1 Woche)

Betrachtungszeitraum: 19.11.2014 – 18.11.2022. Historische Betrachtungen stellen keine verlässlichen Indikatoren für zukünftige Entwicklungen dar.Quelle:tradingdesk.onemarkets.de

Betrachtungszeitraum: 19.11.2014 – 18.11.2022. Historische Betrachtungen stellen keine verlässlichen Indikatoren für zukünftige Entwicklungen dar.Quelle:tradingdesk.onemarkets.de

 

Wichtige Termine

MONTAG, 21. NOVEMBER

  • Deutschland: Erzeugerpreise, Oktober
  • Rede von EZB-Bankenaufseher Fernandez-Bollo bei der Konferenz „La proposition de direction bancaire CRDVI et les relations Afrique – Europe“ in Paris
  • Bundesbank-Präsident Nagel nimmt am Clubabend des Internationalen Clubs Frankfurter Wirtschaftsjournalisten teil

DIENSTAG, 22. NOVEMBER

  • Eurozone: Leistungsbilanz, September
  • EZB: Veröffentlichung von wöchentlichen APP- und PEPP-Portfolioaktualisierungen und CSPP-Wertpapierleihedate
  • Federal Reserve Bank of Philadelphia veröffentlicht Umfrage zu den Geschäftsaussichten im nichtverarbeitenden Gewerbe für November
  • Eurozone: Verbrauchervertrauen, vorläufig

 

 

MITTWOCH, 23. NOVEMBER

  • Deutschland: S&P Global Einkaufsmanagerindex (Industrie, Service, Composite, November), vorläufig
  • Eurozone: S&P Global Einkaufsmanagerindex (Industrie, Service, Composite), vorläufig
  • USA: Erstanträge auf Arbeitslosenhilfe KW46
  • USA: Auftragseingang Langlebige Güter, Oktober
  • USA: Uni Michigan Verbrauchervertrauen, November, endgültig
  • USA: Eigenheimabsatz, Oktober
  • Fed veröffentlicht das Protokoll der Zinssitzung vom 1. und 2. November 2022

DONNERSTAG, 24. NOVEMBER

  • USA: Märkte geschlossen wegen Feiertags
  • Frankreich: Geschäftsklima, November
  • Deutschland: Ifo-Geschäftsklimaindex, November
  • Rede von EZB-Vizechef de Guindos beim Analysis Forum in Mailand
  • EZB: Veröffentlichung des Protokolls der geldpolitischen EZB-Sitzungen vom 26./27. Oktober 2022
  • EZB-Chefbankenaufseher Enria nimmt an der 40. Vorstandssitzung der European Savings and Retail Banking Group (ESBG) und der 19. ESBG-Generalversammlung teil
  • Vorstellung des World Energy Outlooks 2022

FREITAG, 25. NOVEMBER

  • Jahreskonferenz Wirtschaftsdienst „Ökonomische Folgen des Kriegs“ u.a. mit Österreichs Notenbank-Gouverneur Holzmann in Wien
  • USA: Märkte schließen früher (MEZ 19:00)
  • Deutschland: Gfk-Konsumklimaindex 12/22
  • Bauhauptgewerbe (Auftragseingangs- und Umsatzindex), September
  • Deutschland: BIP Q3, detailliertes Ergebnis
  • Frankreich: Verbrauchervertrauen, November
  • Italien: Verbrauchervertrauen, November
  • Italien: Geschäftsklima, November

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    Quelle: UniCredit Bank AG – Onemarkets

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