DAX tritt auf der Stelle, EWU-Inflation unerwartet nach unten korrigiert

  • Nach einem kräftigen Abpraller in der vergangenen Woche dürfte der deutsche Leitindex die aktuelle Woche ohne besondere Veränderungen beenden
  • Der Inflationswert der Eurozone für Februar wurde unerwarteterweise aufgrund niedrigerer Nahrungsmittelpreise nach unten korrigiert
  • Lufthansa ist im DAX®-Vergleich der größte Gewinner

XTB: Die großen europäischen Indizes haben den Handelstag nicht weit von ihren Schlusskursen des Donnerstag begonnen, obwohl die jüngsten Enthüllungen auf einen weiteren bevorstehenden Personalwechsel im Weißen Haus hindeuten.

Aus charttechnischer Perspektive scheint sich beim deutschen Leitindex nicht viel zu ändern, da er immer noch innerhalb einer Konsolidierung gefangen bleibt. Bei einem Blick auf den DE30-Wochenchart fällt auf, dass der Kurs genau in der Mitte dieser Handelsspanne notiert. Daher ist es unwahrscheinlich, dass sich daran in absehbarer Zeit etwas ändert.

DAX Chart 16.03.2018
Im Wochenchart sieht es aus, als würde sich diese Woche beim DE30 nicht viel ändern, da sich der Kurs immer noch unter einer langfristigen Trendlinie befindet. Quelle: xStation 5

Abgesehen von irgendwelchen überraschenden Ereignissen wird der DE30 wahrscheinlich die Woche in der Nähe des Schlusskurses der letzten Wochen beenden, da die Bereiche für einen größeren Ausbruch nach oben als auch nach unten noch weit entfernt sind.

Erstes Ziel bei 12.900 Punkte
Eine relevante Widerstandszone könnte bei knapp 12.900 Punkten gefunden werden und es ist anzunehmen, dass es die Bullen schwer haben werden diese zu durchbrechen. In diesem Kontext ist auch die Aufwärtstrendlinie zu erwähnen, die hier einen weiteren Anstieg begrenzen könnte und es den Bullen umso schwerer macht.

Solange wir uns also unter der 12.900 Punkte-Marke befinden, haben Verkäufer womöglich weiterhin einen Vorteil. Auf der anderen Seite würde eine Bewegung unterhalb der 11.800 Punkte den Weg für stärkere Kursrückgänge ebnen, die mit höheren Kreditkosten in Verbindung stehen würden, da erwartet wird, dass die Europäische Zentralbank ihre monetären Stimulierungsmaßnahmen bereits im nächsten Jahr auflösen wird.

Kaum Impulse aus der Wirtschaft
Bei einem Blick auf den makroökonomischen Kalender für Freitag sind nicht viele relevante Veröffentlichung zu erkennen. Die endgültigen Inflationsdaten aus der Eurozone, die kürzlich veröffentlicht wurden, wurden überraschenderweise nach unten korrigiert.

Eurostat zufolge ist der Verbraucherpreisindex im Februar nur auf 1,1% gestiegen, im Vormonat lag dieser noch bei 1,3% und bei der vorläufigen Veröffentlichung bei 1,2%. Der Hauptgrund waren niedrigere Nahrungsmittelpreise.

Der zugrunde liegende Trend blieb jedoch unverändert bei 1%, was darauf hindeutet, dass die Bemühungen der EZB im Laufe der kommenden Monate Früchte tragen könnten. Was mehr Aufmerksamkeit verdient ist die Tatsache, dass der durchschnittliche VPI-Wert 1,22% betrug (nach den Daten für zwei Monate) und auf das glanzlose Tempo des Preisanstiegs im Vergleich zu den jüngsten makroökonomischen Prognosen der EZB-Mitarbeiter hindeutet.

Diese rechnen im ersten Quartal mit einem Anstieg auf 1,3%. Sollte sich die Prognose bewahrheiten, müssten die Inflationsdaten im März die 1,4% übersteigen (ohne Rundung).

Unternehmensnachrichten
Lufthansa (LHA.DE) gewinnt nach zwei Handelsstunden 1,5% an Wert, da das Unternehmen von der LBBW von “Verkaufen” auf “Kaufen” hochgestuft wurde. Das neue Kursziel wurde ebenfalls von 25 EUR auf 28 EUR angehoben. Das Unternehmen hatte vor der Freitags-Sitzung 12 “Kaufen”, 10 “Halten” und 5 “Verkaufen”-Empfehlungen.

 

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