DAX verarbeitet ausgebliebene Zinswende

CMC Markets:

  • DAX verarbeitet ausgebliebene Zinswende
  • Größere Ungewissheit als zuvor


Die US-Notenbank lässt die Zinsen unverändert und die Marktteilnehmer damit in einer noch größeren Ungewissheit über die zukünftige Geldpolitik zurück. Denn während weiterhin eine Zinserhöhung auf den nächsten Sitzungen möglich ist, wurden die Inflations- und Wirtschaftswachstums-Erwartungen gesenkt. Die Federal Reserve versucht dennoch das Vertrauen der Anleger in die US-Wirtschaft aufrechtzuerhalten, lenkt ihren besorgten Blick verstärkt auf China.

Die überwiegend negative Reaktion der Börsen und auch heute beim Deutschen Aktienindex zeigt, dass man sich mit einer Zinswende wohler gefühlt hätte, um Klarheit zu haben, was dieses Thema angeht. So aber keimen, wenn die Notenbank sich schon diesbezüglich zurückhält, auch bei den Anlegern die Sorgen über die chinesische Wirtschaft und die Aktienmärkte wieder auf. Auf den DAX wirkt zusätzlich der nun wieder stärkere EUR/USD Wechselkurs  belastend.

 

Märkte weiterhin Uneins
Es stellt sich jetzt auch die Frage, wo der nächste positive Impuls herkommen soll, der die Märkte nach oben ausbrechen lässt, wenn es schon die weiterhin lockere Geldpolitik der USA dies gestern nicht vermochte. Vor dem Wochenende mit einer Wahl in Griechenland und dem heuten Hexensabbat zeigen sich die Investoren weiterhin vorsichtig und versuchen, die gestrige Entscheidung und Statement einzuordnen. Nach all der Spannung der letzten Wochen will sich nicht wirklich Entspannung einstellen.
 

Technische Analyse DAX

Aus charttechnischer Sicht gibt es nun vor allem zwei Marken, die im Fokus stehen: 10.525 nach oben und auf der Unterseite 9.885. Der Ausbruch über die eine oder andere Marke könnte einen Hinweis über den weiteren kurzfristigen Trend liefern. Über der 10.525 rücken die 10.660, 10.770 und darüber 11.000 in den Fokus. Unter 9.885 treten die 9.500, 9.320 und 9.000 ins Rampenlicht.

Von Andreas Paciorek

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