DAX weiter gut unterwegs – Hoffnung auf die deutsche Wirtschaftswende
Der DAX setzt seine Outperformance gegenüber vielen Indizes der Welt, die US-amerikanischen eingeschlossen, fort. Die Koalition zwischen Union und SPD hat die Zeichen der Zeit erkannt und kündigt Sofortmaßnahmen in den ersten Tagen ihrer Regierung an, um der Wirtschaft mit Milliarden unter die Arme zu greifen.
Das sind die Art von Nachrichten, die Anleger jetzt hören wollen und die auch die aktuelle Wachstumsschwäche ein wenig vergessen machen. Die steigenden Zustimmungswerte für die AfD erzeugen offenbar einen hohen Druck. Wenn ein zukünftiger Bundeskanzler Friedrich Merz und seine Regierung jetzt eine ähnliche Dynamik entfalten wie die Ampel-Regierung in ihren ersten Monaten, dann dürfte dies auch dem DAX nützen.
Vor allem aber sollten Aktien aus der zweiten Reihe in MDAX und SDAX von sich aufhellenden wirtschaftlichen Perspektiven in Deutschland profitieren.
Im Juni, Juli und Oktober wird die US-Notenbank den Erwartungen nach die Leitzinsen senken.
Nach den jüngsten Drohungen von US-Präsident Trump wird es nicht einfach für Powell, die Senkungen zu rechtfertigen und das seltsame Gefühl der Anleger zu entkräften, dass nicht doch ein wenig Beeinflussung durch die Politik in der Entscheidung mitgespielt hat.
Interessant ist im aktuellen Marktumfeld, dass die meisten Fonds einen konjunkturellen Absturz erwarten, aber immer noch sehr hohe Aktienquoten halten. Vielleicht hoffen alle darauf, dass es die US-Notenbank schon richten wird. Sie setzen darauf, dass die Kursverluste am Aktienmarkt lediglich eine Delle sein werden.
Derweil lässt sich feststellen, dass die Zustimmungsrate für Präsident Trump mit dem Aktienmarkt korreliert. Spätestens seit seiner eigenen Kaufempfehlung für Aktien weiß die Welt, dass Trump Aktien alles andere als egal sind.
Für viele Anleger ist das Niveau von 5.000 Punkten im S&P 500 nun ein Anker geworden, ab welcher der „Trump-Put“ im Zweifel noch einmal ausgespielt wird, um die Kurse zu stützen.
DAX Aktie Chart
Disclaimer & Risikohinweis
CFDs und OTC Optionen sind komplexe Instrumente und gehen wegen der Hebelwirkung mit dem hohen Risiko einher, schnell Geld zu verlieren. 70% der Kleinanlegerkonten verlieren Geld beim Handel mit CFDs und OTC Optionen bei diesem Anbieter. Sie sollten überlegen, ob Sie verstehen, wie CFDs und OTC Optionen funktionieren, und ob Sie es sich leisten können, das hohe Risiko einzugehen, Ihr Geld zu verlieren.
Themen im Artikel
Infos über CMC Markets
CMC Markets bietet Tradern CFDs auf über 12.000 Basiswerte an. Neben Devisen, Indizes, ETFs, Rohstoffen, Kryptowährungen und Staatsanleihen können bei CMC Markets auch über 10.000 Aktien als CFDs gehandelt werden. Neben der eigenen NextGeneration Handelsplattform werden auch eine TradingApp so...
CMC Markets Nachrichten
-
DAX in Wartestellung – Alle Augen auf Nvidia
Die rückläufigen Rohölpreise und die sich langsam beruhigende Situation am Anleihemarkt nehmen den bevorstehenden Quartalszahlen von Nvidia scheinbar den Schrecken. Die Wall Street ist gestern...
-
DAX schleicht sich nach oben – Ermutigende Signale aus der deutschen Wirtschaft
Eine nach oben revidierte Wachstumsrate der deutschen Wirtschaft im zweiten Quartal und ein besser als erwarteter ifo-Geschäftsklimaindex sorgten heute für Kauflaune in Frankfurt und einen...
-
DAX trotzt weiter den Unwägbarkeiten – Deutsche Wirtschaft wächst etwas stärker
Der DAX sollte zum heutigen Handelsstart wieder etwas Puffer zur 26 000er-Marke aufbauen können, die der Index gestern bereits erfolgreich verteidigen konnte. Der deutsche Aktienmarkt...
-
DAX stabil über 26 000 Punkten – Wochenevents sorgen für Zurückhaltung
Zum Wochenstart herrschte wenig Bewegung im DAX. Die gute Nachricht aber ist, dass sich der Index trotz der wieder zunehmenden Unsicherheiten sowohl auf geopolitischer Ebene...
-
DAX startet schwächer in die neue Woche – Nvidia und Jackson Hole im Fokus
Der DAX dürfte leicht schwächer in die neue Handelswoche starten. Die Anleger in Frankfurt warten weiter ab, nehmen die Ereignisse im Iran und die neue...





