DAX weiter seitwärts – Alte Themen kommen wieder auf die Agenda

CMC Markets: Zwar bleibt der weitere Verlauf der Neuinfektionen mit dem Coronavirus das entscheidende Thema an den Finanzmärkten, nun aber werden die Anleger zusätzlich von den Themen des vergangenen Jahres eingeholt. Die USA brechen die Verhandlungen mit der Europäischen Union über eine Digitalsteuer ab. Damit wächst die Angst vor erneuten Sanktionen oder Repressalien der US-Regierung gegen die EU.

Die Digitalsteuer ist ein Belastungsfaktor für die Technologiekonzerne, die gerade zu den Zugpferden an der Börse zählen. Denn sie sind die Gewinner der Krise. Das zeigt auch die Prognoseerhöhung bei Zalando. Der Internetmodehändler beweist damit, dass die Großen der Branche nicht alle aus den USA kommen müssen.

Deutschland hat mit Zalando einen Gewinner des Lockdowns, in dem die Menschen lieber online shoppen als in die Kaufhäuser gehen.

Zu den alten Geistern, von denen die Anleger jetzt wieder heimgesucht werden, zählen auch die Spannungen zwischen China und den USA. Zwar versuchte der US-Außenminister nach dem Treffen mit seinem chinesischen Amtskollegen gute Stimmung zu verbreiten. Gleichzeitig aber macht sein Kollege und Handelsberater Lightizer bei der Welthandelsorganisation Druck, die demnächst einen neuen Chef berufen werden.

 


 

Die WTO müsse dem Umstand Rechnung tragen, dass mit China eine extrem große, staatlich gelenkte Volkswirtschaft unter den gegenwärtigen Regeln nicht diszipliniert werden könne. Washington drängt also auch auf dieser Ebene weiter auf Sanktionen gegen China.

In all dieser Gemengelage stehen die Zeichen für den Deutschen Aktienindex heute Morgen nicht gut. Der Versuch einer Fortsetzung der Rally gestern war ein Blindgänger.

Der heutige Handel dürfte unter dem Einfluss der Erkenntnis stehen, dass über 12.300 Punkten die Verkäufer die Kontrolle über den DAX übernommen haben.

Damit wurden die Käufer zunächst in die Defensive gedrängt.

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