DE30: Automobilhersteller unter Druck

XTB: Zu Beginn der neuen Handelswoche war die Stimmung an den asiatischen Aktienmärkten recht positiv, da solide Gewinnen zu beobachten waren. Der australische S&P/ASX 200 (AUS200) legte um 0,3% zu, der japanische Nikkei (JAP225) um 0,53%. Chinas Hang Seng (CHNComp) war mit einem Zuwachs von 1,4% jedoch der stärkste Index der Region.

 

Die europäische Eröffnung war recht durchmischt, wobei die deutschen Aktien leichte Zuwächse verzeichneten und die französischen etwas nachgaben. Die Indizes aus Großbritannien, Spanien und Italien starteten die Woche flach. Am Montagmorgen sind die Unternehmen aus dem Gesundheitswesen die größten Gewinner in Europa, während Einzelhändler und IT-Aktien am schlechtesten abschneiden. Wenn es um die Situation auf dem Ölmarkt geht, richtet sich die Aufmerksamkeit der Anleger auf Europa und die Reaktionen auf den jüngsten Schritt von Donald Trump.

 

Am Dienstag treffen sich die Außenminister aus Großbritannien, Frankreich und Deutschland mit ihrem iranischen Amtskollegen, um über zukünftige Schritte nach Trumps Austritt aus dem Atomabkommen zu diskutieren. Am Ende der Woche soll sich außerdem Bundeskanzlerin Angela Merkel mit dem russischen Präsidenten Wladimir Putin treffen.

 

Die Situation im Nahen Osten wird hierbei zu den wichtigsten Diskussionsthemen gehören. Des Weiteren nähern sich in Italien die populistischen Parteien einer Regierungsbildung. Nach der ersten halben Handelsstunde verliert der DE30 0,2% an Wert, der französische CAC 40 (FRA40) 0,16% und der britische FTSE 100 (UK100) 0,1%.
Chart Analyse

 

 

Der DE30 drehte bereits vor einer wichtigen Widerstandszone um. Daher könnte ein Test des Unterstützungsniveaus bei 12.900 Punkten auf dem Spiel stehen. Quelle: xStation 5

 

 


 

Bei Betrachtung des DE30-Tagescharts ist zu erkennen, dass der deutsche Leitindex vor der mittelfristigen Widerstandszone seine Richtung gewechselt hat (roter Bereich). Trotz der höheren Eröffnung hat der Index seinen Vorsprung bereits wieder abgegeben und notiert nun unter dem Schlusskurs vom Freitag.

 

Sollte das bärische Momentum anhalten, wäre ein Test des Unterstützungsniveaus bei 12.900 Punkten nicht unrealistisch. Etwas darüber liegt außerdem der 8er EMA (blaue Linie), daher könnten Verkäufer Schwierigkeiten haben diesen Unterstützungsbereich zu überwinden. Da es über das Wochenende aber keine großen negativen Nachrichten gab, scheint der Pullback nicht auf eine Trendwende hinzudeuten, sondern möglicherweise nur auf eine kurze Korrekturbewegung.

Unternehmensnachrichten
Volkswagen (VOW.DE) ist der größte Verlierer unter den DE30-Werten. Der schlechte Zustand des deutschen Automobilherstellers dürfte auf die neuen Entwicklungen zum Thema Handelskonflikte zurückzuführen sein. Am Wochenende traf sich US-Präsident Donald Trump mit den Führungskräften der amerikanischen Automobilindustrie.

Während der Sitzung schlug Trump vor, 20% Zölle auf in die USA importierte Autos zu verhängen sowie importierte Autos unter strengere Emissionsstandards zu stellen als Autos, die in den USA hergestellt werden. Nach der ersten halben Handelsstunde wird die Volkswagen-Aktie 0,56% tiefer gehandelt.

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