DE30: Beiersdorf angeschlagen, CEO will Unternehmen verlassen

XTB: Die Asylkrise könnte für die deutsche Bundeskanzlerin zu einem größer als erwarteten Problem werden. Der deutsche Innenminister und noch amtierende CSU-Vorsitzende Horst Seehofer hat sich negativ gegen Merkels Flüchtlingspolitik geäußert und Ihr eine zweiwöchige Frist gesetzt, um die Probleme zu klären. Christian Bäumler, ein wichtiges Mitglied der CDU, sagte, dass es mitunter Sinn macht, dass sich seine Partei auf den Wahlkampf in Bayern vorbereitet.

Somit schließt Bäumler nicht aus, die Unionskoalition aufzukündigen. Dies wäre ein herber Rückschlag, da die CSU 46 Sitze im Bundestag hält. Ein solch großer Verlust könnte Merkels Mehrheit im Bundestag gefährden.

 

Um 9:30 Uhr wurden die vorläufigen deutschen PMIs für Juni veröffentlicht. Es wurde ein Wert von 52,2 Punkten erwartet und ein Wert von 53,9 Punkten wurde erreicht. Der Herstellungsindex rutschte von 56,9 auf 55,9 Punkte, wobei 56,3 Punkte erwartet wurden. Der Verbundsindex stieg von 56,9 Punkten auf 55,9 Punkten an, wobei die Märkte keine Veränderungen erwartet hatten.

 

Die wichtigsten europäischen Indizes nach der ersten Handelsstunde:

– DE30: +0.27%
– CAC 40 (FRA40): +0.44%
– FTSE 100 (UK100): +0.24%
– FTSE MIB (ITA40): +0.88%
– IBEX 35 (SPA35): +0.59%

 

Chart

 

DE30 prallt an der Unterstützung bei 12.450 Punkten ab. Weitere Kursanstiege bis zur 12.600 Punkte-Marke könnten möglich sein. Quelle: xStation 5

 

Die Kurseinbrüche bei den deutschen Automobilherstellern drückten den DE30 gestern unter die Unterstützungszone bei 12.600 Punkten. Der Kurs fiel bis auf 12.450 Punkte, durchbrach diese Marke aber nicht. Die aktuelle Aufwärtsbewegung lässt vermuten, dass ein erneuter Test der 12.600 Punkte-Marke möglich ist. Falls dies der Fall sein sollte, können wir davon ausgehen, dass sich der Preis zwischen 12.600 und 12.900 Punkten halten könnte.

 

 


 

 

 

Unternehmensnachrichten
Beiersdorf (BEI.DE) zählt zu den größten Verlierern im DE30. Am gestrigen Handelstag erfolgte ein enormer Abverkauf der Aktie. Das Unternehmen gab bekannt, dass Stefan Heidenreich, der aktuelle CEO, seinen Posten bis Ende 2019 räumen wird. Es ist sogar möglich, dass er das Unternehmen zu einem früheren Zeitpunkt verlässt, wenn ein geeigneter Nachfolger gefunden wird. Das Unternehmen hatte auch darunter zu leiden, dass einige Analysten sich negativ über die Beiersdorf-Aktie äußerten. Nach der ersten Handelsstunde verzeichnete die Aktie einen Verlust von 1,5%. Der Gesamtverlust betrug in zwei Tagen 7,3%.

 

 Chart

 

Beiersdorf (BEI.DE) befand sich seit Ende 2011 in einem relativ konstanten Aufwärtstrend. In den letzten Wochen wurde der Höchststand (bei 101 EUR) erneut getestet. Die neuesten Unternehmensnachrichten führten in dieser Woche zu einem Verlust von 9%. Falls diese bärische Bewegung weiter anhält, wäre ein Test der Unterstützungszone bei 89 EUR möglich. Quelle: xStation 5

 

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