Deutsche Inflation und Öllagerbestände im Fokus

XTB

  • Vorläufige Inflationsdaten aus Deutschland werden vermutlich die Kursrichtung des Euros bestimmen
  • DoE-Bericht zu den amerikanischen Öllagerbeständen könnte vor der OPEC-Sitzung nochmal für Volatilität am Markt sorgen
  • Einige Reden von Zentralbankmitgliedern stehen auch heute auf der Agenda


Der vorläufige Verbraucherpreisindex aus Deutschland sollte das Schlüsselereignis für Devisenhändler sein, da der Mangel an unmittelbarem Inflationsdruck die EZB davon abhält, ihre Geldpolitik zu straffen und die Marktzinsen niedrig zu halten.

Darüber hinaus wird der DoE-Bericht zu den amerikanischen Öllagerbeständen die letzte wichtige Veröffentlichung vor dem OPEC-Treffen sein.

Der Rest des Kalenders am Mittwoch ist ebenfalls interessant, da wir die zweite BIP-Veröffentlichung aus den USA erhalten, außerdem wird Yellen von der Fed und Carney von der BoE heute Nachmittag sprechen.
 

9:00 Uhr – Spanien, vorläufiger VPI für November: Vielleicht ist es nicht das wichtigste Ereignis des Tages, aber die Veröffentlichungen aus Spanien sollten Erwartungen an die deutschen VPI setzen. Prognostiziert wird ein Anstieg von 1,6% im Jahresvergleich (wie zuvor), während der Harmonisierte VPI von 1,7% im Jahresvergleich auf 1,9% im Jahresvergleich steigen soll.
 

9:30 Uhr – Schweden, BIP-Wert für das dritte Quartal: Der EUR/SEK  zog in letzter Zeit wieder etwas an, daher könnte das Paar anfälliger für positive Signale aus der schwedischen Wirtschaft sein. Das BIP wird voraussichtlich um 3,5% im Jahresvergleich wachsen, nachdem es im Vorquartal um 3,1% im Jahresvergleich gestiegen war.
 

13.00 Uhr – Deutschland, vorläufiger VPI für November: Die Inflationsdifferenz wird am heutigen Handelstag im Mittelpunkt stehen. Von den vorläufigen deutschen Daten wird erwartet, dass sich die Lebenshaltungskosten, wie sie durch den Verbraucherpreisindex dargestellt werden, im November um 0,3% im Monatsvergleich (1,7% im Jahresvergleich) erhöht haben.

Dies wäre eine leichte Verbesserung gegenüber den Werten vom Oktober, als der VPI im Monatsvergleich bei 0,0% (1,6% im Jahresvergleich) lag. Stärkere Inflationszahlen dürften den Euro stützen.
 

14:30 Uhr – USA, das zweite BIP-Ergebnis für das dritte Quartal: Die Märkte erwartet eine Aufwärtsrevision der vorläufigen Veröffentlichung von 3,0% auf 3,2% im Jahresvergleich. Andere Details des Berichts könnten ebenfalls relevant sein für Anleger.
 

15:00 Uhr – Großbritannien, BoE-Gouverneur Mark Carney spricht auf der FMSB-Veranstaltung: Allerdings könnte er dort die geldpolitischen Probleme auslassen. Der GBP ist vor kurzem aufgrund von Fortschritten bei den Brexit-Gesprächen gestiegen.
 

16.00 Uhr – USA, Fed-Vorsitzende Janet Yellen wird vor dem gemeinsamen Wirtschaftsausschuss des Kongresses über die US-Wirtschaftsaussichten sprechen: Yellen sollte bestätigen, dass die US-Wirtschaft stark genug ist, um die Zinsen im Dezember dieses Jahres zum dritten Mal zu erhöhen.
 

15:30 Uhr – US, DoE berichtet über die Ölllagerbestände: Die jüngsten API-Schätzungen deuten darauf hin, dass die Rohölvorräte um 1,82 Millionen Barrel gestiegen sind, während frühere Erwartungen einen Rückgang von fast 3 Millionen Barrel angenommen haben.

Im Gegenzug sind die Ölpreise etwas zurückgegangen, befinden sich aber immer noch auf einem hohen Niveau, da die Investoren auf die OPEC-Sitzung warten, die am Donnerstag stattfindet.


Beim OIL.WTI gab es erstmal einen Rückgang, nachdem die neuen Zahlen zu den Öllagerbeständen einen Anstieg verbuchten. Nichtsdestotrotz sind die Ölpreise weiterhin hoch und warten nun auf offizielle Zahlen von der DoE und der OPEC-Sitzung. Quelle: xStation 5

 

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