Do’s and Don’ts in puncto Geldanlage – 6 Kernthesen

S Broker: Maik Thielen, Marktexperte vom Sparkassen Broker, zieht Bilanz zum Sparverhalten der Deutschen und macht auf die wichtigsten “Do’s and Don’ts” in puncto Geldanlage aufmerksam. Dazu hat er 6 interessante Kernthesen formuliert.

 

1. Das aktuelle Sparverhalten in Deutschland führt weiterhin zu großen Verlusten

In Deutschland wird zwar viel gespart, aber auch sehr ineffizient. Der immer noch sehr hohe Anteil an Barvermögen führt inflationsbedingt weiterhin zu einem großen Verlust an Kaufkraft. Finanzielle Bildung und die Entwicklung eines allgemeinen Bewusstseins für Finanzanlagen ist daher von großer Wichtigkeit.

 

2. Zur Erzielung von Renditen gibt es kaum Alternativen zu Wertpapieren

Aktien bieten auf lange Sicht durchschnittlich von allen Anlageklassen die größten Renditen. Ein Zugewinn von sechs bis sieben Prozent im Schnitt pro Jahr ist durchaus realistisch, wenn man breit gestreut in Aktien investiert.

 

3. Ein früher Einstieg ins Aktiensparen ist sinnvoll

Zum Vermögensaufbau und zur Altersvorsorge führt mittlerweile kaum ein Weg mehr an Aktien vorbei. Egal ob für sich selbst oder für Angehörige und Kinder – die wichtigste Empfehlung ist so früh wie möglich anzufangen.

 

4. Ein Bürgerfonds könnte die Aktienkultur in Deutschland stärken

Ein staatlicher Fonds wäre nicht nur ein geeignetes Mittel für die künftige Altersvorsorge, sondern könnte auch die Aktienkultur in Deutschland stärken. Man würde sich womöglich allgemein mehr mit dem Thema Börse auseinandersetzen.

Wichtig wäre aber eine politische Unabhängigkeit des Fonds, damit keine Verluste durch staatliche Fehl-Ausgaben riskiert werden.

 


 

5. ETFs sind eine einfache und vergleichsweise kostengünstige Anlagemöglichkeit für Einsteiger

Durch ihre Konstruktion bieten ETFs eine breite Streuung in viele unterschiedliche Aktien (Bsp. MSCI World mit über 3.000 verschiedenen enthaltenen Aktien) in verschiedene Anlageregionen und -schwerpunkte. Auch in andere Anlageklassen als Aktien kann mittels ETFs investiert werden.

Durch diese breite Streuung, auch Diversifikation genannt, sinkt das Risiko.

Die laufenden Kosten sind vergleichsweise gering. Fonds, die von professionellen Fondsmanagern verwaltet werden, eignen sich ebenfalls für Anleger, die sich nicht ständig mit ihrer Anlage auseinandersetzen möchten, kosten allerdings gegenüber ETFs meist etwas mehr.

 

6. Ein Sparplan bietet eine geeignete Möglichkeit zur Risikominimierung

Durch regelmäßige Einzahlungen in verschiedenen Börsenphasen erfolgen Investitionen zu niedrigen und höheren Kurse. Über die Zeit erzielt man dadurch einen Glättungs- oder Durchschnittskosteneffekt.

Dadurch vermindert man das Timing-Risiko und kann entspannter der Zukunft entgegenblicken. Gerade Krisenzeiten eignen sich sehr, um zu niedrigeren Kursen in Sparpläne auf ETFs, Fonds anzusparen.

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