Entscheidende Woche für AUD und NZD

XTB:

  • Am Montag geht es vor allem um die Inflation der neuseeländischen Wirtschaft
  • Zahlreiche Veröffentlichungen aus Großbritannien, Rede über die zukünftige Geldpolitik der Bank of England
  • Nationaler Volkskongress in China und BIP-Daten stehen diese Woche ebenfalls im Fokus

Diese Woche hat insbesondere eine große Bedeutung für die antipodischen Währungen (AUD und NZD). Daher ist zu erwarten, dass es durch die Veröffentlichung im Laufe der Woche zu mehr Volatilität an diesen Märkte kommen wird.

Auch im britischen Pfund könnte es größere Bewegungen geben, weil die Daten zum Arbeitsmarkt und zur Inflation das Treffen der BoE im nächsten Monat entscheidend beeinflussen kann.

Am Montag steht jedoch erstmal der Inflationsbericht im Mittelpunkt, der vermutlich für Bewegungen im NZD sorgen wird. Weitere Details folgen gleich.

In der letzten Woche war eine Schwäche beim US Dollar zu beobachten. Die Märkte gehen außerdem fest davon aus, dass die Fed in diesem Jahr die Zinsen nochmals erhöht. Einige Investoren haben bereits erste Gewinne mitgenommen, auch mit dem Wissen, dass die Pläne zur Steuerreform weiterhin vage bleiben. Die Aktienmärkte konnten aber trotzdem neue Allzeithochs erreichen.

Allerdings sollten Investoren vorsichtig sein, da der Nationalkongress der Kommunistische Partei Chinas sich möglicherweise negativ auf die globale Marktstimmung auswirken könnte.

CPI-Bericht aus Neuseeland (Montag, 23:45 CET): Der NZD ist seit kurzem wieder etwas zurückgegangen. Zu erklären ist dies durch die Erholung des USD und die nicht eindeutigen Wahlergebnisse, die vor allem für Unruhen beim Geschäftsklima gesorgt haben.

Außerdem ist das Wirtschaftswachstum relativ moderat und die RBNZ hat die Erwartungen an eine Zinserhöhung erfolgreich abwehren können. Im Gegenzug sollte eine höhere Inflation eher für eine schärfere Geldpolitik sprechen. Die Markterwartungen liegen im dritten Quartal im Jahresvergleich bei 0,4% (vorher 0,0%). Im NZD/USD  und AUD/NZD sind daher Bewegungen zu erwarten.

Der Nationale Volkskongress in China (Mittwoch), BIP für das dritte Quartal (Donnerstag, 4:00 CET) und Daten zur Inflation (Montag, 3:30 CET): Der Nationalkongress der kommunistischen Partei in China steht diese Woche klar im Mittelpunkt. Es ist davon auszugehen, dass sich das Ereignis auf die allgemeine Stimmung an den globalen Märkten auswirken könnte.

Das Treffen findet in jedem Jahrzehnt nur zweimal statt, daher werden politische und wirtschaftliche Entscheidungen langfristig einen Einfluss auf die chinesischen und globalen Märkte haben.

Es ist wahrscheinlich, dass die Amtszeit von Präsident Xi Jinping verlängert wird, aber Investoren sollten primär einen Blick auf die Probleme hinsichtlich der chinesischen Schulden werfen, diese könnten ein großes Risiko für das Wirtschaftswachstum darstellen.

Sollte China seine stützende Wirtschaftspolitik zurückfahren, könnte sich dies negativ auf die Rohstoffpreise, Währungen wie den AUD oder NZD und natürlich auf die Aktienmärkte wie z.B. den US500 oder DE30 (S&P500 und DAX30 Basiswert) auswirken . Man sollte ebenfalls einen Blick auf die Kennzahlen zur Inflation und zum BIP werfen, da diese für Volatilität sorgen könnten.

CPI-Daten aus Großbritannien (Dienstag, 10:30 CET) und Bericht zum Arbeitsmarkt (Mittwoch, 10:30 CET): Das britische Pfund hatte in den letzten Wochen durch die gemischten Ergebnisse der Brexit-Gespräche einen eher holprigen Kursverlauf aufgewiesen.

Neben den politischen Problemfeldern sollten Investoren aber auch auf die Veröffentlichung zur britischen Wirtschaft achten.

Insbesondere nach dem Inflationsdruck hat die Bank of England ihre Rhetorik ändern müssen. Dies war einer der Hauptgründe warum im September der GBP so stark zurückgegangen ist. Daher ist die Veröffentlichung zur Inflation so bedeutend für die künftige Zinspolitik der BoE (ein Anstieg auf 3,0% ist zu erwarten).

Auch ein Blick auf den Arbeitsmarkt lohnt sich. Die Arbeitslosenquote ist seit Jahrzehnten nicht mehr so niedrig. Die BoE erwartet daher eine positive Auswirkung auf die Lohnentwicklung, die eine schärfere Geldpolitik rechtfertigen würde. Investoren sollten sich daher auf den GBP und den UK100 (FTSE100 Basiswert) konzentrieren.


Der AUD/NZD  ist bei der Widerstandslinie in der Nähe der 1,000-Marke abgeprallt. Technisch gesehen ist ein weiterer Rückgang nicht auszuschließen. Quelle: xStation5

Weitere Währungs-Analysen:

EUR/NZD: Startschuss zur Korrektur ist gefallen

USD/CAD: Mögliches Ende der Gegenbewegung

Bitcoin verzeichnet neues Allzeithoch

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