Entscheidende Woche für den US Dollar

XTB: 

  • Am Montag gibt es wichtige Reden von EZB-Mitgliedern
  • Daten aus den USA: Zahlreiche makroökonomischen Veröffentlichung
  • Die Konferenz des "Institutes of International Finance” in Washington bietet eine Möglichkeit für wichtige EZB-Mitglieder ihre Aussicht über die zukünftige Geldpolitik zu äußern

Der Montag ist im Hinblick auf die makroökonomischen Veröffentlichungen relativ ruhig. Wesentlich interessantere Ereignisse werden im Laufe der Woche folgen.

Bevor wir aber über die Veröffentlichungen der nächsten Tage sprechen, werden wir ein genaueren Blick auf die Reden der EZB-Mitgliedern werfen, die am Montag auf der Agenda stehen.

  • 9:45 CET – Mersch von der EZB (er wird bei der Bankenkonferenz in Mailand sprechen)
  • 17:00 CET – Lautenschläger von der EZB (sie wird an der Hohenheim Universität in Stuttgart sprechen)


Wie man sieht, gibt es vermutlich nichts was größere Bewegungen an den Märkten auslösen sollte. Daher könnte wieder einmal die Politik einen wesentlichen Einfluss auf die Währungen haben. Nennenswert ist außerdem die Veröffentlichung zur Inflation in Norwegen am Dienstag (8:00 CET).

Wo lohnt es sich diese Woche hinzuschauen?
Die FOMC-Sitzung erwies sich im September als ein Wendepunkt für den US Dollar. Seitdem waren die Nachrichten für die amerikanische Währung ausschließlich positiv.

Während die Daten zum NFP-Bericht sehr volatil sein könnten, gibt es eine ganze Welle von Unternehmensbefragungen die bestätigen, dass die Konjunkturdynamik eine dritte Zinserhöhung im Dezember rechtfertigen würde.

Die EZB-Minutes, neue Daten und Yellen werden mit aller Wahrscheinlich entscheidend sein für den US Dollar. Folgende Märkte könnten außerdem besonders betroffen sein: EUR/USD , USDIDX oder Gold (Goldpreisrechner ).

FOMC-Sitzung (Mittwoch, 20:00 CET), Rede von Yellen über Geldpolitik (Sonntag, 15:00 CET): Die Fed hat im September positiv überrascht, da diese klare Hinweise auf eine weitere Zinserhöhung in diesem Jahr gegeben hat. Weitere Details sollten aber wichtig sein für die Märkte.

Investoren werden aber auch auf Details und mögliche Hinweise für das nächste Jahr achten, da das Niveau zukünftiger Zinsen relativ niedrig ist.

Janet Yellen hat vermutlich nur noch einige Monate das Ruder der Fed in der Hand. Allerdings weist ihr voller Terminkalender darauf hin, dass sie sich eine geldpolitische Normalisierung anstrebt. EUR/USD und US-Dollar-Basket sind daher die Werte, die am meisten beeinflusst werden könnten.

US-Daten: Inflation und Einzelhandelsumsätze (Freitag, 14:30 CET): Wir haben bereits die Daten zum Arbeitsmarkt und zu den Geschäftsaktivitäten gesehen, allerdings ist es vielmehr die Inflation die für die Fed entscheidend sein wird. Daher werden die CPI-Daten eine wichtige Rolle spielen.


Es ist außerdem anzumerken, dass die Märkte erwarten, dass die zwei wichtigsten Zahlen sowie die Kernrate (exklusive Nahrung und Energie) im August auf 2% steigt (Jahresvergleich 1,8%). Daher wird es ein wichtiger Test für den US Dollar.

Auch wenn sich bereits die meisten Investoren mit einer Zinserhöhung im Dezember abgefunden haben, bleibt es unsicher inwieweit in 2018 drei weitere Zinserhöhungen gerechtfertigt werden könnten. Dies wurde nämlich bereits von einige FOMC-Mitgliedern angekündigt.

Die Daten zum Einzelhandel könnten erneut wieder von den Folgen der Hurrikans beeinflusst werden, diese Veröffentlichung ist in der Regel ein Treiber der Märkte. Werte wie Gold, T-Note und USD/JPY  sollten unter besonderer Beobachtung stehen.

Schlüsselreden bei der IIF-Konferenz (Donnerstag): Es geht aber diese Woche nicht ausschließlich um die Fed. Die Konferenz des "Institute of International Finance” wird einige wichtige Reden von Zentralbankmitgliedern beinhalten, unter anderem von Draghi (EZB, 16:15 CET), Powell (Fed, 16:30 CET) und Wilkins (Bank of Canada, 21:15 CET).

Daher erwarten die Märkte einigen Input hinsichtlich der zukünftigen Geldpolitik. Für den Euro ist dies eine wichtige Möglichkeit vorab einige Hinweise vor der EZB-Sitzung im Oktober zu bekommen.

Der CAD ist in letzter Zeit ziemlich unter Druck geraten, daher wird jeder Kommentar von der BoC von großer Bedeutung sein. Daneben wird darüber gemunkelt, dass Powell möglicherweise den Posten als FOMC-Vorsitzenden bekommen könnte. Investoren werden seine Aussagen daher ganz besondere Aufmerksamkeit schenken.

Marktbewegungen werden vor allem beim EUR/USD, USD/CAD  und EUR/CAD  erwartet.


Der EUR/USD öffnet in der neuen Woche etwas tiefer, knapp über der 1,1700-Marke. Sollte dieses Level durchbrochen werden, ist ein weiterer Rückgang bis 1,1450 nicht auszuschließen. Quelle: xStation5

Weitere Währungs-Analysen:

09.10. – EUR/USD: Korrektur verliert an Schwung

06.10. – AUD/USD: Mögliche Zinssenkung lastet auf AUD

05.10. – EUR/GBP: Noch fehlt der letzte Funke

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