AUD/USD: Mögliche Zinssenkung lastet auf AUD

XTB: 

  • AUD/USD stürzt ab, nachdem Harper von der RBA eine Zinssenkung nicht ausschließt
  • Im September verringerten sich die australischen Konstruktion PMIs, Druck auf AUD erhöht sich
  • GBP bekommt nach chaotischer May Rede einen Schlag ab

Aufgrund drei schlechter Nachrichten von der Reserve Bank of Australia ebenso wie von den makroökonomischen Zahlen hatte der australische Dollar keine erfolgreiche Woche.

Zuallererst kündigte die RBA einen eher "dovishen” Ausblick für ihre zukünftige Geldpolitik an. Zweitens überraschte der Bericht zu den Einzelhandelsumsätzen die Investoren, da die Erwartungen der Märkte nicht erfüllt werden konnten.

Abschließend wies in der Nacht von Donnertag auf Freitag das RBA-Mitglied Harper daraufhin, dass eine weitere Zinssenkung nicht auszuschließen sei. Thema war hier die glanzlose Lohnentwicklung, die das Wachstum des Haushaltseinkommen bremste.

Einen ähnlichen Effekt konnte man am Donnerstag beim Bericht zu den Einzelhandelsumsätzen herauslesen. Der Mechanismus ist einfach – wenn die Löhne nicht mehr steigen, gehen die Einzelhandelsumsätze zurück. Dies lastet wiederum auf das Haushaltseinkommen.

Diese Art von Zyklus verunsichert die Wirtschaft und könnte dazu führen, dass die Zentralbanken zeitnah den Kurs ihrer Geldpolitik ändern könnten.

Auch wenn Harper nochmals unterstrich, dass der einmalige Rückgang der Einzelhandelsumsätze im August kein direkter Grund zur Beunruhigung sei. Falls der Konsum jedoch weiterhin an Momentum verlieren sollte, könnte dies eine Veränderung der Zinspolitik rechtfertigen.

Zu berücksichtigen ist außerdem, dass wenn die Einzelhandelsumsätze weiterhin nur schleppend vorankommen, könnte sich dies negativ auf die den Konsum auswirken und folglich auch auf das BIP-Wachstum. Außerdem fielen die Konstruktions PMI mit 54,7% im Vergleich zum Vorwert von 55,3 deutlich schwächer aus.


Der AUD/USD  hat sich bereits dem entscheidenden Unterstützungsbereich genähert. Einige bullischen Signale sind hier nicht auszuschließen. Nach den letzten Bewegungen aufgrund der leichten Daten und der RBA-Kommentare scheint es so als könnte es etwas Gegenbewegung nach oben geben. Der NFP-Bericht könnte das Spiel allerdings wieder umdrehen. Quelle: xStation5

Des Weiteren hat sich die Situation beim britischen Pfund aufgrund der May Rede zugespitzt, die von den Massenmedien als relativ chaotisch bezeichnet wurde. Am Mittwoch hielt Sie eine Rede auf der Konferenz der konservativen Partei in Manchester.

Ihre Worte sollten eigentlich ihre Position als Fraktionsvorsitzende wieder stärken und mehr Dynamik in die inländische Agenda mitbringen. Laut vielen Beobachtern resultierte dies in einem Fiasko.

Auch wenn ihr Rücktritt momentan eher unwahrscheinlich ist, hat es das Pfund erst einmal geschwächt, welches zusätzlich durch die weichen Indikatoren (PMIs) begünstigt wurde.

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