Ethereum Kurs stürzt unter 3.000 Dollar – die Gründe und Aussichten

IGDer Bitcoin notiert am Freitag unter der Marke von 39.000 Dollar und damit auf dem tiefsten Stand seit Anfang August. Binnen 24 Stunden büßt die Leitwährung über sieben Prozent ihres Wertes ein.

Im unruhigen Kielwasser verlieren auch Werte aus den zweiten und dritten Reihen deutlich an Wert.

Somit stürzt die nach Marktgröße zweitwichtigste Währung Ether unter die mentale Marke von 3.000 Dollar.

 

Ausverkauf an der Nasdaq macht Anleger nervös – Zinssorgen bleiben Thema

Der technologieorientierte Index Nasdaq 100 war am späten Abend deutlich abgerutscht, nachdem der Streaminganbieter Netflix enttäuschende Ergebnisse veröffentlicht hatte. Diese Tendenz hatte sich unmittelbar auch bei Kryptowährungen bemerkbar gemacht.

Die Negative Grundstimmung bei Techwerten geht derzeit postwendend zulasten von Bitcoin und Co. Die derzeitige Korrelation ist beachtlich.

Die Anleger befinden sich im “Risk-off-Modus”, kehren riskanten Anlageklassen den Rücken und gehen nach wie vor auf Nummer sicher.

Es herrscht das Prinzip Vorsicht.

 


 

Angekündigte Krypto- und Miningverbot in Russland bleibt eher unbedeutend

Das jüngst angekündigte Verbot der russischen Zentralbank des sogenannten Minings nebst Verwendung von Kryptowährungen darf als weiterer Belastungsfaktor herangezogen werden, fungiert aber nicht als das Zünglein an der Waage.

Somit bleibt dies in erster Linie unbedeutend, da lediglich alte Kamellen aufgewärmt werden. Bereits in der Vergangenheit hatte es derartige Spekulationen gegeben.

Zudem steht es weiterhin in den Sternen, ob die russische Regierung tatsächlich den Empfehlungen der Zentralbank nachkommt.

 

Ethereum Kurs Chart

Ethereum Kurs Chart; Quelle: IG Handelsplattform

Ethereum Kurs Chart; Quelle: IG Handelsplattform

Zinsangst bleibt Zünglein an der Waage – so könnte es weitergehen

Die Zinsangst hat die Börsen an diesem Freitag abermals voll im Griff. Mittlerweile rechnet der Markt nicht nur damit, dass die US-Notenbank Fed an den berüchtigten Zinsschrauben dreht, sondern auch schneller als bislang angenommen.

Es ist die Furcht vor einer raschen Zinswende in den USA, welche den Nährboden für Krypto-Assets sukzessive entzieht. Bitcoin und Co stehen damit weiter auf tönernen Füßen.

Der erneute Rutsch unter die Marke von 40.000 Dollar mahnt indes zur Vorsicht.

Gerade über das Wochenende sind weitere Turbulenzen denkbar. Sollte die Marke von 37.000 Dollar nachhaltig unterschritten werden, müssen sich Investoren mit der 30.000er-Marke auseinandersetzen.

Für Ethereum-Investoren rückt indes die Marke von 2.750 Dollar ins Visier, welche zunächst als mögliche Unterstützungszone herhalten könnte.

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