EURNOK: erhöht die EZB heute den Spread?

ActivTrades:  Wir leben in schnelllebigen Zeiten. News prasselten auf die Trader in den letzten Tagen enorm ein und das insbesondere aus der US-amerikanischen Bankenwelt. Die Einpreisungen an den Terminmärkten bezüglich möglicher kommender Zinsschritte änderten sich massiv.

War vor beispielsweise zwei Wochen ganz klar, dass die Fed weiter die Zinsen anhebt und auch die EZB heute um 50 Basispunkten anhebt, preist man beispielsweise bei der Fed mittlerweile schon Zinssenkungen in diesem Jahr ein und das sogar schon im Sommer.

Die Entwicklungen am US-Regionalbankenmarkt haben einiges verschoben.

Doch kann das im Sinne der Notenbankpolitik sein?

Eine Zentralbank ist eigentlich nicht ein kleines schnelles und wendiges Boot, sondern eher ein mächtiger doch ruhig wirkender langer Güterzug, der einiges an Gewicht und Masse hat.

Fährt dieser einmal in eine Richtung, sind Wendemanöver nicht mal eben so beliebig zu gestalten.

Notenbankpolitik sollte auch nicht einem Wendehals gleichen, sondern verlässlich wirken, man darf eigentlich nicht Hals über Kopf durch Einzelmarktaktionen überrascht werden und am nächsten Morgen in einer neuen geldpolitischen Welt aufwachen.

Das gilt für die Fed, das gilt für die EZB und natürlich auch für die norwegische Zentralbank „Norges Bank“.

 

 

Heute ist die EZB in Frankfurt wieder am Zinsdrücker

Die Bekanntgabe erfolgt um 14:15 Uhr. Zuvor galt am Markt eine Erhöhung um weitere 50 Basispunkte als „eingepreist“. Mit Spannungen werden auch die Ausführungen von „Madame Lagarde“ im Rahmen der EZB-Pressekonferenz erwartet, ganz besonders in Bezug auf einen Wechsel der Fed-Zinspolitik. Die Pressekonferenz startet um 14:45 Uhr und kann auch „online“ verfolgt werden.

Ob die EZB heute ob 25 oder 50 Basispunkte anhebt, in jedem Fall erhöht sie den Zinsspread – also die Zinsdifferenz – zwischen dem Euro und der norwegischen Krone.

Derzeit liegt die Einlagefaszilität bei der EZB bei 2,50 Prozent, der Hauptrefinanzierungssatz bei 3,00 Prozent und der Spitzenrefinanzierungssatz bei 3,25 Prozent. Maßgeblich ist der Hauptrefinanzierungssatz (fester Zinssatz).

Sollte dieser auf 3,50 Prozent heute ansteigen, so würde der Zinsspread zur norwegischen Krone (NOK) auf 75 Basispunkte klettern.

Die „Norges Bank“ hat einen Leitzins von 2,75 Prozent und dürfte auf der nächsten Sitzung um 25 Basispunkte auf 3,00 Prozent anheben.

In jedem Fall erhöht sich heute der Spread zwischen EUR und NOK.

Sollte die EZB überraschenderweise gar nichts machen, würde dies den Euro massiv belasten und den Willen der EZB, sich der Bekämpfung der Inflation weiter anzunehmen, mehr als nur in Frage stellen (im gegenwärtigen Marktumfeld wäre dies glatter Selbstmord einer Zentralbank).

Eines ist sicher: Die Zentralbanken wie die Fed und auch die EZB sitzen in einer Falle, in dies sie sich eigentlich selbst manövriert haben.

 

EUR/NOK – was sagt die Charttechnik?

Die Analyse des Währungspaares EUR/NOK erfolgt im vorliegenden Fall im Tageschartbild.

Um die nächsten Ziele für die Bullen und Bären näher ableiten zu können, wäre auf eine Fibonacci-Analyse abzustellen.

Die jeweiligen Fibonacci-Retracements und Fibonacci-Projektionen, die mittels der webbasierten Handelsplattform „ActivTrader“ erzeugt werden können, wären dann zur Ermittlung der Ziele für die Ober- und Unterseite heranzuziehen.

 

Quelle: ActivTrader

Quelle: ActivTrader

 

Ausgehend vom Hoch des 19. März 2020 vom 19. März 2020 bis zum Zwischentief des 08. April 2022 von 9,43166, wären die nächsten Widerstände bei den Marken von 11,73731 (0.618%), 12,28077 (0.764%) und 13,16009 (1.00%) auszumachen.

Die Unterstützungen kämen bei 11,29752 (0.50%), 10,85786 (0.392%), 10,32227 (0.236%) und 9,43166 (0.00%), sowie bei den Projektionen zur Unterseite von 9,45598 (123.60%), 9,34485 (138.20%) und 9,1653 (161.80%) in Betracht.

Dem Chartbild wurden zudem die beiden EMAs (EMA100 in blauer Farbe und EMA200 in roter Farbe) hinzugefügt.

Demnach wäre ein Test zur Oberseite im Bereich des 0.618prozentigen Fibonacci-Retracement von 11,73718 möglich.

Zur Unterseite stünde ein Test des 0.236prozentigen Fibonacci-Retracements bei 10,32227 in Kombination mit dem Durchbohren der beiden EMAs zur Disposition.

Die beiden Rechtecke (in grüner und roter Farbe) sollen die jeweiligen Bullen- und Bären-Kurszielbereiche näher visualisieren helfen.

Obendrein wurde dem Chartbild der Relative-Strength-Index (RSI) hinzugefügt, der sich hier zum Zeitpunkt der Analyse mit rund 75 Punkten im deutlich überverkauften Bereich aufhält.

 

Wichtige Indikatoren der technischen Analyse:

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