EuroStoxx50 – fällt die Jahresendrallye aus?

ActivTradesWie beim Deutschen Aktienindex „DAX“, so konnte man auch beim EuroStoxx50 kurz vorm vergangenen Freitag – dem kleinen Verfallstag an der Terminbörse Eurex – die letzten Hochs sehen (beim DAX war es sogar ein neues Rekordhoch).

Seitdem ging es zunächst in eine erste Korrekturbewegung. Diese muss aber noch nicht abgeschlossen sein.

Die am Vortag veröffentlichten Einkaufsmanagerindizes für die beiden größten Volkswirtschaften der Eurozone – Deutschland und Frankreich – und auch für die Eurozone selbst, entpuppten sich eigentlich als überraschend widerstandsfähig gegenüber den jüngsten Problematiken, die sich von Sorgen rund um die hohe Inflation, Lieferengpässen in vielen Wirtschaftsbereichen bis über neu lancierte Lockdowns aufgrund der Corona-Pandemie zogen.

Der deutsche Einkaufsmanagerindex für das Verarbeitende Gewerbe im November wurde mit 57,6 Punkten auf einem Zweimonatshoch ausgewiesen, der deutsche Einkaufsmanagerindex für den Dienstleistungssektor wurde mit 53,4 Punkten publiziert. Beide Werte lagen damit souverän oberhalb der Expansionsschwelle.

Für die Eurozone lag der Wert für das Verarbeitende Gewerbe bei 58,6 Punkten und für das Dienstleistungsgewerbe bei 56,6 Punkten und somit sogar über den deutschen Werten. 

Das leidige Thema „Coronavirus“ rückte in den letzten beiden Wochen jedoch wieder vermehrt auch an den Börsen in den Fokus. Viele europäische Länder – so auch Deutschland – dürften in den kommen Tagen oder Wochen neue, einschneidende Maßnahmen einführen.

Dies könnte vor allem den Dienstleistungsbereich deutlicher ausbremsen, aber insgesamt die konjunkturelle Erholung verlangsamen.

Als Folge dürfte das BIP für das vierte Quartal 2021 nicht nur für Deutschland, sondern auch für die Eurozone darunter leiden. Ein weiterer Grund für etwaig noch nachgebende Kurse.

Fällt die Jahresendrallye dieses Jahr also aus?

 


 

EuroStoxx50 – wie sieht die charttechnische Lage aus?

Die hier vorliegende Analyse erfolgt im Tageschartbild anhand des CFDs auf den EuroStoxx50-Kassa-Index (Cash Index), also den „Euro50“. Um die Ziele für die Bullen und Bären näher definieren zu können, wäre auf eine Fibonacci-Analyse abzustellen.

Diese Fibonacci-Analyse könnte dann mittels der durch die webbasiserte Handelsplattfrom „ActivTrader“ erzeugten Fibonacci-Retracements und Fibonacci-Projektionen genutzt werden, um die nächsten Ziele zur Ober- und Unterseite etwaig ableiten zu können.

Ausgehend vom letzten Zwischentief des 06. Oktober 2021 von 3.965,06 Punkten bis zum Hoch des 18. November 2021 von 4.415,76 Punkten, wären die nächsten Widerstände bei den Marken von 4.309 Punkten (23.60%) und 4.416 Punkten (0.00%) zu ermitteln.

Die Unterstützungen kämen bei den Marken von 4.243 Punkten (38.20%), 4.190 Punkten (50.00%) und 4.137 Punkten (61.80%) in Betracht.

Dem Chartbild wurden zudem die beiden EMAs (EMA100 in blauer Farbe und EMA200 in roter Farbe) hinzugefügt. Beide Kurszielbereiche wurden hier im Chartbild durch die beiden Rechtecke visualisert (das farblich grün unterlegte Rechteck dient der Visualisierung des Kurszielbereichs der Bullen, das rot unterlegte Rechteck dem Kurszielbereich der Bären).

Zum Beispiel wäre der Kurszielbereich zur Unterseite auch auf Kurszielbereiche zu verorten, die mit jeweiligen Zwischenhochs im August und September schon erreicht wurden.

Zur Oberseite wäre lediglich auf einen nochmaligen Test des Hochpunktes abzustellen.

 

EuroStoxx50; Quelle: ActivTrader

EuroStoxx50; Quelle: ActivTrader

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