EUR/USD: Euro unter Druck

GKFXEUR/USD Wechselkurs  ist am gestrigen Dienstag merklich unter die Räder gekommen. Schlechte Wirtschaftsdaten aus der Eurozone und ein starker US-Dollar haben dem Euro zugesetzt. Die US-Währung dagegen legte auf breiter Front zu. Der Grund für die Stärke war in erster Linie der positive Bericht vom Immobilienmarkt in Amerika.

 

Währungspaar impulslos
Charttechnisch orientieren wir uns zunächst einmal auf die Wochenausrichtung. Dort fehlen dem EUR/USD aktuell jegliche Impulse. Der Kurs befindet sich seit einigen Monaten in einer Seitwärtsphase. Die breite Seitwärtsrange reicht vom 1,0500 bis 1,1500. Anfang Mai ist der EUR/USD genau an die Oberkante der Range angelaufen, dort aber abgeprallt. Im Nachgang nahm der Kurs die Abwärtsbewegung wieder auf und kann sich aktuell kurz oberhalb von 1.1000 halten.

 

EUR/USD wöchentlich

 

Viel Hoffnung auf Erholung haben wir nicht. Der EUR/USD könnte auch in den nächsten Handelswochen auf der Verkäuferseite stehen. Die vielen Spannungsfelder (Brexit, Bankenkrise in Italien, mögliche Zinserhöhung in den USA) verheißen nichts Gutes, sodass wir uns mehr mit der Unterseite als der Oberseite befassen müssen.

Auf Tagesbasis ist ebenfalls mit weiteren Verlusten zu rechnen

Das Abrutschen unter das Tief bei 1,0910 wird schon quasi vorbereitet. Somit kann man mit einem Rücksetzer an die 1,0840 rechnen. Sollte die Marke nicht halten, so wäre die 1,0820 das nächste Anlaufziel. An allen Marken besteht das Potenzial einer Erholung. Gelingt es dem Euro tatsächlich sich in den kommenden Handelstagen oberhalb von 1,1000 zu stabilisieren, so könnte er im Rahmen einer dynamischen Bewegung die 1,1170 erreichen. Momentan das Maximale was wir dem Euro zutrauen.

 

EUR/USD täglich

 

 

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