EUR/USD: ZEW-Konjunkturindikator für Deutschland

ActivTrades: Dienstagmorgen wurde der allmonatliche Konjunkturindikator für Deutschland des Mannheimer Zentrums für Europäische Wirtschaftsforschung veröffentlicht. Mit -6.8 Punkten weicht er deutlich von den Prognosen der Analysten in Höhe von +8.2 Punkten und seinem Vormonatswert in Höhe von +19.2 Punkten ab. Damit liegt er zum ersten Mal seit Oktober 2014 unter der Marke von 0.0 Punkten, ab der die für die Erstellung des Indikators befragten institutionellen Investoren und Analysten im Gros von einer optimistischen 6-Monats-Konjunkturprognose ausgehen.

Die Veröffentlichung des ZEW-Konjunkturindikators für Deutschland führte wider der Theorie zu keiner direkten Zunahme der Volatilität in EUR USD . Nachdem das Pair in der ersten Hälfte des gestrigen europäischen Handels in einer Seitwärtsphase notierte, kam gegen Nachmittag eine Short-Bewegung auf, die zu einem Re-Test der unteren Begrenzung der Seitwärtsrange führte, innerhalb der das Pair seit Ende Juni notiert. Mittwochmorgen zeigen sich in EUR USD zu Beginn des Frankfurter Handels am Devisenmarkt erste Indizien für einen Rebound zur oberen Begrenzung dieser Formation im Bereich von 1.1140.

 

Ein Ausbruch über das letzte signifikante Swing-Hoch des 1-Stunden-Charts bei 1.1022, der mit einer Zunahme des Momentums einhergeht, leitete aller Wahrscheinlichkeit nach eine Preisbewegung zu diesem Referenzlevel ein. Dabei darf man jedoch nicht vergessen, dass die Struktur der Intraday-Abwärtsbewegung der zweiten Hälfte der gestrigen europäischen FX-Session zur unteren Begrenzung der vorab erwähnten Seitwärtsphase weiterhin intakt ist. Somit liegen in EUR USD auch deutlich tiefere Notierungen im Rahmen des Möglichen; ein Ausbruch unter das Swing-Tief bei 1.1096 könnte zu einem Anlauf auf das Tief des 24. Juni führen; an diesem Tag votierte die britische Bevölkerung für den BREXIT.

 

Autor: Frank Marian

 

 

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