Fintechs mit BaFin-Erlaubnis – Figo fusioniert mit Finleap-Tochter

Bankenverband: Mehrere Fintech-Unternehmen haben von der Bundesanstalt für Finanzdienstleistungsaufsicht (BaFin) die Genehmigung erhalten, als Kontoinformations- oder auch Zahlungsauslösedienst zu agieren. Mit Zustimmung der Bankkunden können die Firmen dadurch auf deren Konto zugreifen, Daten auslesen oder Zahlungen abbuchen.

Laut eines Medienberichts vom Dienstag gehören neben dem Hamburger Unternehmen Figo auch FinTecSystems, FinAPI sowie Billie dazu. Hintergrund der BaFin-Erlaubnis ist die europäische Zahlungsdiensterichtlinie PSD2. Ihr Ziel ist es, den Zahlungsverkehr in der Europäischen Union (EU) für Verbraucher bequemer und sicherer zu machen und den Wettbewerb zu fördern, hieß es in dem Bericht.

Zudem wurde am Dienstag bekannt, dass der Berliner Inkubator Finleap seine Tochter FinReach Solutions mit dem API-Dienstleister Figo (API = Schnittstelle zur Programmierung von Anwendungen) fusioniert.

“Unser Ziel ist es, in Deutschland und darüber hinaus zur führenden Fintech-Plattform zu werden, die ihren Kunden hochwertige ‘Software as a Service’-Anwendungen und API-Lösungen liefert”, sagte Markus Dränert, bisher Chef von FinReach Solutions und CEO der neuen Unternehmung. Figo-Chef André Bajorat wird nach einer Übergangszeit aus dem operativen Management in den Aufsichtsrat wechseln.

Dränert betonte, die verschmolzene Firma wende sich nicht nur an die Finanzbranche: “Unsere Zielgruppe sind sämtliche Unternehmen, die Endverbraucher als Kunden haben und diesen innovative Finanzlösungen anbieten wollen – damit der Endkunde sein gesamtes finanzielles Potenzial heben kann.”

 


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