FXCM: Langeweile auf dem Börsenparkett – DAX schläft beinahe ein

FXCM: Am Deutschen Aktienmarkt hätte man diese Handelswoche auch erst am Donnerstag beginnen lassen können. Denn wie ein Kaninchen auf die Schlange starren die Börsianer zurzeit auf den Termin der EZB-Sitzung und stellen bis dahin fast sämtliche Handelsaktivitäten ein. Potenzielle Käufer wollen sichergehen, dass die EZB tatsächlich handelt, während erste Verkäufer die Gewinne der vergangenen Wochen vor dem Termin lieber schon einmal einsammeln. So wurde es auch heute nichts mit der magischen "10" im DAX. Im Gegenteil, der Index verlor bis zur US-Eröffnung rund ein halbes Prozent und fiel unter 9.900 Punkte.
 

Überraschend ist dies nach den am Morgen veröffentlichten Inflationsdaten für die Euro-Zone allemal. So wurde die Teuerung mit 0,5 Prozent ausgegeben, trotz einer ersten Stabilisierung der Energiepreise seit fünf Monaten. Mario Draghi hatte noch im April diese als Hauptgrund für die niedrigen Verbraucherpreise ins Feld geführt. Stattdessen fielen aber die Kosten für Nahrungsmittel und Dienstleistungen im Mai weiter, während die Energiepreise dies nicht vollständig kompensieren konnten. Gerade die nach diesen Zahlen aufkommenden Spekulationen um eine aggressiv geldpolitisch aktiv werdende EZB wären ein Grund für steigende Aktienkurse gewesen, aber daraus wurde nichts.
 

Denn mittlerweile macht sich doch einige Skepsis unter den Marktteilnehmern breit. So wirklich glaubt trotz dieser Daten niemand dran, dass Mario Draghi am Donnerstag wirklich die „dicke Berta“ rausholt. Nur diese wäre in der Lage den deutschen Leitindex in Richtung und über die magische 10.000er Marke zu befördern. Vielleicht war man am Markt doch eine Prise zu optimistisch in den Erwartungen, wie auch ein Blick auf den Euro zeigt, der sich nach den heutigen Daten sogar etwas stabilisieren konnte.
 

Die ursprüngliche Euphorie geht nun in Enttäuschung über, die in dieser Hoffnung aufgebauten Aktienpositionen werden enttäuscht wieder abgestoßen. Zwar ist technisch noch nicht aller Tage Abend, solange der DAX über der 9.800er Marke handelt. Bricht diese allerdings, ist mit weiteren Gewinnmitnahmen bis in den Bereich um 9.500 Punkte in den kommenden zwei Wochen zu rechnen.

Von Jens Klatt

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