Gekko Global Markets: RWE gibt schwachen Ausblick auf 2014

Gekko: Der Versorger RWE hat in den ersten drei Quartalen das Ergebnis nur dank der Einmalzahlung von Gazprom annähernd stabil gehalten. Der Konzern will wie bislang geplant 2013 einen nachhaltigen Gewinn von rund 2,4 Mrd. Euro erzielen. Die Prognose für 2014 sieht allerdings einen Rückgang auf 1,3 bis 1,5 Mrd. Euro vor. RWE ist daher vorbörslich der größte Verlierer mit rund 3,2 Prozent. K+S hat wegen gesunkener Kalipreise hat für das dritte Quartal einen Rückgang des operativen Gewinns um ein Viertel verbucht. Der Konzern will in den nächsten drei Jahren die Kosten um zusätzlich 500 Mio. Euro senken.
 

Cisco bricht nach Zahlenvorlage ein

Wegen einer enttäuschenden Prognose ist die Cisco-Aktie gestern nach Börsenschluss in den USA eingebrochen. Die Nachfrage in den Emerging Markets ist schwach und in den Industriestaaten halten sich Unternehmen wegen des unsicheren Umfelds mit Investitionen zurück, so Vorstandschef John Chambers. Laut Gerüchten hat Facebook ein Angebot von rund drei Mrd. Dollar für die Übernahme von Snapchat, einem Anbieter von Apps für mobile Geräte, vorgelegt. Das soziale Netzwerk wolle damit das Geschäft nicht zuletzt mit jugendlichen Nutzern ausbauen.
 

Deutsche Wirtschaft wächst etwas langsamer

Die deutsche Wirtschaft ist im dritten Quartal um 0,3 Prozent gegenüber dem Vorquartal gewachsen. Im zweiten Quartal hatten Nachholeffekte noch für ein Plus von 0,7 Prozent. Positive Impulse gab es im dritten Quartal nur aus dem Inland. Um 11 Uhr werden die Daten zum BIP für die Euro-Zone veröffentlicht. Nachdem die Wirtschaft im zweiten Quartal aus der Rezession herausgekommen und um 0,3 Prozent gegenüber dem Vorquartal gewachsen war, prognostizieren Analysten für das dritte Quartal einen Anstieg um 0,1 Prozent.
 

Euro erholt sich kräftig

In der Hoffnung, dass Janet Yellen bei ihrer heutigen Anhörung vor dem Kongress eine weiterhin sehr lockere Geldpolitik andeuten wird, ist der Euro gestern deutlich gestiegen. Die Hoffnung hat nicht getrügt. In Auszügen für die für heute geplante Rede erklärte Yellen gestern Abend deutscher Zeit, dass sich die Wirtschaft und der Arbeitsmarkt „weit unter ihrem Potenzial“ entwickeln würden. Gold hat auf die Nachrichten hin auch einen kleinen Kurshüpfer gemacht. Einer weiteren Rekordfahrt am US-Aktienmarkt scheint nichts im Wege zu stehen.

Von Sarah Brylewski

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