Geldanlage: Viele Anleger erzielen nicht mal den Inflationsausgleich

Postbank: Zinsen auf Spareinlagen waren gestern – heute lassen sich mit Ersparnissen auf Tages- oder Festgeldkonten kaum noch Gewinne erzielen. Knapp ein Drittel aller Deutschen (29 Prozent) quittiert diese Tatsache mit einem Achselzucken – ihnen ist es schlicht unwichtig oder egal, ob ihr Geld Gewinne einbringt, so das Ergebnis einer aktuellen Kantar-Umfrage im Auftrag der Postbank.

71 Prozent der Befragten geben hingegen an, dass Rendite für ihre Geldanlage von Bedeutung sei. Für viele Anleger ist dieser Anspruch allerdings nicht mehr als ein Lippenbekenntnis: Jeder zweite Sparer (53 Prozent) legt Geld auf einem nahezu unverzinsten Sparkonto zurück. Jeder Dritte parkt seine Ersparnisse auf dem Girokonto (34 Prozent).

„Damit nehmen sie in Kauf, dass ihre Rücklagen über die Zeit an Wert verlieren, da nicht einmal ein Inflationsausgleich erzielt wird. Zudem verschenken sie Chancen, ihr Vermögen zu vermehren“, meint Frank Kuczera von der Postbank.

 


 

Immerhin jeder vierte Sparer (26 Prozent) investiert Geld in Aktien oder Fondsanteile. Wertpapierbesitzer zeigen im Vergleich zum Durchschnittssparer eine ausgeprägte Vorliebe für Rendite: 88 Prozent ist es wichtig, dass ihre Geldanlage Gewinn einbringt – ganze 17 Prozentpunkte mehr als der Durchschnitt.

Nur knapp jedem neunten Anleger (zwölf Prozent), der in Aktien oder Fonds investiert, sind Renditechancen unwichtig oder egal.

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