Goldpreis bricht wieder ein – wie geht es weiter?

IGDer Preis je Feinunze Gold bricht erneut ein, nachdem der US Dollar zunehmend gegen andere Währungen an Wert gewinnt und die FED im Großen und Ganzen etwas „hawkisher“ war als erwartet. FED Präsident Jerome Powell hatte zusätzlich dazu am Donnerstag bestätigend zum aktuellen geldpolitischen Kurs geäußert.

Goldpreis strahlt weiterhin wenig Attraktivität aus
Der Goldpreis bricht in dieser Woche, spätestens seit dem FED Zinsentscheid, wieder ein. Der harte, technische Widerstand bei 1.215 US Dollar je Feinunze konnte nicht überwunden werden. Insgesamt vier Versuche gab es auf Wochenbasis, die jedoch immer wieder scheiterten. Der Ausbruch über die sekundäre Abwärtstrendlinie scheint allerdings noch intakt zu sein. Der Goldpreis würde erst bei Kursen unterhalb von 1.170 US Dollar, wieder innerhalb des Trends notieren.

Goldpreis Chart auf Wochenbasis


Quelle: IG Handelsplattform

US Dollar Index testet den Aufwärtstrend von unten an
Ein möglicher Grund für die erneute Schwäche, könnten erhöhte Erwartungen an einen festeren US Dollar sein. Spätestens seit dem FED Zinsentscheid am Mittwochabend sowie dem Statement und der Pressekonferenz, erholt sich der US Dollar Index wieder über die erste wichtige Widerstandszone bei 94 Punkten und testet den zuvor unterschrittenen sekundären Aufwärtstrendkanal von unten an. Noch wird diese Erholung durch einen schwächeren Euro verstärkt, da dieser infolge des italienischen Budgetdefizits eingebrohen war.

US Dollar Index Chart Analyse auf Wochenbasis


Quelle: IG Handelsplattform

FED Zinsen könnten schneller steigen als erwartet
Ein weiterer Grund für den Einbruch im Goldpreis könnten steigende Erwartungen an mehrere Zinsschritte im kommenden Jahr sein. Die Dot Plots ergaben, dass die FOMC bis Oktober 2019 noch vier Zinsschritte kommen sieht. Der Markt preiste vor einigen Wochen drei Zinsschritte ein.

Stärker steigende Zinsen könnten einen steigenden Realzins bedingen und damit Gold als Inflationsschutz unattraktiver machen. Im Rahmen der Rede des FED Präsidenten, Jerome Powell, am Donnerstag, bestätigte dieser nochmals seine Erwartungen an eine robuste US-Konjunktur und damit an die kommenden Zinsschritte.

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