Goldpreis stabil – Bitcoin vor Rally? Die Gründe und Aussichten

IGDer Goldpreis stabilisiert sich, doch ein Ende der Talfahrt ist nicht in Sicht. Hingegen könnte die Bitcoin-Rally wieder an Fahrt aufnehmen.

Laut IG-Indikation tritt der Goldpreis am Freitag bei rund 1.730 Dollar zunächst auf der Stelle. Der Bitcoin, die gleichzeitig größte und bekannteste Devise verteuert sich um rund 1 Prozent auf 53.900 Dollar. Beide Assets haben in den letzten Tagen wieder schwächer tendiert. Gelingt zumindest kurzfristig eine Trendwende?

Goldpreis Chart

Goldpreis Chart; Quelle: IG Handelsplattform

Goldpreis Chart; Quelle: IG Handelsplattform

Aus Furcht vor den negativen wirtschaftlichen Folgen angesichts der schwelenden Coronavirus-Pandemie haben Anleger in den vergangenen Tagen zumindest kurzzeitig beim gelben Edelmetall zugegriffen.

Der Bitcoin präsentierte sich hingegen deutlich schwächer mit einer Wochenperformance von minus zehn Prozent. Die Konsolidierungsphase dürfte viele Investoren zu weiteren Gewinnmitnahmen animiert haben.

Dabei vermag die Welle der jüngsten Konsolidierungstendenzen an den globalen Aktienmärkten auch auf Bitcoin und Co. übergeschwappt sein. Die Investoren schichten zumindest einen Teil ihrer Bestände vorübergehend in Fiatgelder um.

 


 

Goldpreis: Starker US-Dollar belastet

Der wöchentliche US-Arbeitsmarktbericht hat der Weltreservewährung gen Norden verholfen. 684.000 neue Arbeitslose sind weniger Stellen, als Analysten zuvor geschätzt hatten (730.000).

Nicht zuletzt die laufende Impfkampagne dürfte hier ein zentrales Thema. Im Vergleich zu Europa impfen die Amerikaner in einem deutlich höheren Tempo. Vollständig geimpft wurden in den USA bereits 13,6 Prozent der Bevölkerung, während in Deutschland beispielsweise lediglich 4,3 Hundertstel der Bürger kompletten Schutz gegen das Coronavirus erhalten haben. Spitzenreiter Israel besitzt hingegen eine Impfquote von 53,2 Prozent.

Der Dollar-Index stieg zuletzt auf ein Vier-Wochen-Hoch, was den Goldpreis stabilisiert haben dürfte.

Bitcoin bleibt weiterhin Hedgeinstrument

Vor dem Hintergrund der weiterhin expansiven Geldpolitik der US-Notenbank aber auch des europäischen Pendants (EZB), bleiben die Anleger weiterhin auf der Suche nach Anlagealternativen, um sich gegenüber Inflationsrisiken vermeintlich abzusichern.

Im folgenden Chartbild wird deutlich, dass vor allem seit Ausbruch der Coronavirus-Pandemie der Bitcoin Kurs als auch der Goldpreis sonderbar stark angesprungen sind.

Gold/BTC chart

Goldpreis und Bitcoin Kurs: So könnte es weitergehen

Der Goldpreis könnte sich bis an das jüngste Verlaufstief bei 1.760 Dollar zunächst wieder stabilisieren. Der übergeordnete Abwärtstrend bleibt jedoch die bestimmende Thematik. Weitere Anschlussverkäufe sind in diesem Kontext denkbar, auch wenn kurzfristig eine Erholungsbewegung möglich ist.

Die Konsolidierungsbewegungen für den Bitcoin Kurs könnte hingegen nun langsam abreißen. Vor diesem Hintergrund dürften Anleger möglicherweise gerade im Hinblick auf das anstehende Wochenende wieder den Einstieg in die hochvolatile Anlageklasse wagen.

Aus technischer Sicht wäre die Rückeroberung von 56.000 Dollar elementar. Auf der Oberseite bleibt die mentale Hürde von 60.000 Dollar das Maß aller Dinge. Kurzfristig rechne ich beim Bitcoin Kurs mit weiteren Erholungstendenzen.

Disclaimer & Risikohinweis

71% der Kleinanlegerkonten verlieren Geld beim CFD-Handel mit diesem Anbieter.

Diese Inhalte stellen keine Finanzanalyse dar. Es handelt sich um eine Werbemitteilung, welche nicht allen gesetzlichen Vorschriften zur Gewährleistung der Unvoreingenommenheit von Finanzanalysen genügt und keinem Handelsverbot vor der Veröffentlichung der Analysen unterliegen. Diese Information wurde von IG Europe GmbH und IG Markets Ltd (zusammen IG) bereitgestellt. IG bietet ausschließlich eine beratungsfreie Dienstleistung. Der Inhalt dieser Werbemitteilung stellt keine Anlageberatung bzw. Anlageempfehlung (und darf nicht als solche verstanden werden) und stellt keinesfalls eine Aufforderung zum Erwerb von jeglichen Finanzinstrumenten dar. Frühere Wertentwicklungen, Simulationen oder Prognosen sind kein verlässlicher Indikator für die künftige Wertentwicklung. IG haftet nicht für Folgeschäden, welche eventuell auf einzelne Kommentare und Aussagen zurückzuführen wären und übernimmt keine Gewähr in Bezug auf Vollständigkeit und Richtigkeit des Inhaltes. Folglich trägt der Anleger vollkommen alleinverantwortlich das Risiko für einzelne Anlageentscheidungen. CFDs sind komplexe Instrumente und gehen wegen der Hebelwirkung mit dem hohen Risiko einher, schnell Geld zu verlieren. Sie sollten überlegen, ob Sie verstehen, wie CFDs funktionieren, und ob Sie es sich leisten können, das hohe Risiko einzugehen, Ihr Geld zu verlieren.

Weitere News Beiträge Weitere News Beiträge