IG: DAX: Charttechnischer Schaden hält sich in Grenzen

IG: Der Freitag vergangener Woche war ein gehöriger Schlag ins Kontor. Auf dem Frankfurter Börsenparkett gingen die Notierungen deutlich zurück. Die horizontale Unterstützung bei 9.425/9.426 Punkten, die auf allen Zeitebenen vorkommt, musste den Bären überlassen werden, wenngleich noch nicht signifikant. Allerdings handelt es sich nur um eine Korrektur. Dies wird bei der Betrachtung des Point & Figure-Charts deutlich.

 

Im Dezember 2013 wurde mit dem Sprung über die vorangegangene X-Spalte (steigende Notierungen) bei 9.400 Punkten ein neues Kaufsignal generiert. Aus der Höhe der Chartformation (Doppelhoch) errechnete sich ein technisches Kursziel von 10.300 Zählern. Mit 9.700 Punkten wurde im Point & Figure-Chart auf Tagesbasis zuletzt ein neues Jahreshoch markiert. Anschließend kam es zu dem eingangs erwähnten Kursrückgang.

 

Der DAX befindet sich zurzeit in den Defensive. Allerdings ist im Point & Figure-Chart noch nichts passiert. Erst unterhalb der vorangegangenen O-Spalte (fallende Notierungen) bei 8.900 Punkten würde die Ampel im Kurzfristchart auf Rot springen. Sorgen brauchen sich die Anleger jedoch nicht zu machen. Im Bereich bei 8.900 Zählern verfügt das deutsche Börsenbarometer mit der steigenden gewichteten 40-Wochen-Durchschnittslinie und der unteren Trendlinie des mittelfristigen Aufwärtstrendkanals über wichtige Unterstützungen.

 

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Abb.: DAX-Tageschart / Quelle: IG Handelsplattform

 

Gold: Bullen im Kaufrausch?

Seit Ende Dezember 2013 befindet sich der Goldpreis in einer Erholungsphase. Angesichts der Kursverluste der vergangenen Monate ist eine solche Korrektur auch keine Überraschung. Momentan ist die charttechnische Situation recht interessant. Bedingt durch die aktuelle Schwäche bei der Asset-Klasse Aktien konnte das Edelmetall Boden gut machen. Die Bullen wollen auf Biegen und Brechen eine Bodenbildung herbei zwingen. Allerdings steht dem ein Kreuzwiderstand im Weg.

 

Der Goldpreis hat in der vergangenen Woche das Zwischenhoch (Punkt 3) bei 1.268 USD je Feinunze erreicht und sogar leicht übertroffen. Ein signifikanter Sprung über diese Chartmarke – dies wäre bei Notierungen von 1.280 USD der Fall – sollte abgewartet werden. Der aus der fallenden gewichteten 200-Tage-Durchschnittslinie bei aktuell 1.279 USD und der horizontalen Trendlinie bei 1.267/1.276 USD bestehende Kreuzwiderstand wäre die nächste Hürde. Sollte sich das genannte Widerstandsbündel als nicht überwindbar herausstellen, könnte das Zwischentief (Punkt 2) bei 1.182 USD das Ziel sein.

 

Oberhalb des erwähnten Verteidigungswalls der Bären würde sich die technische Situation aufhellen. Schenkt man den Indikatoren auf Monatsbasis Glauben, ist mit einem solchen Szenario allerdings vorerst nicht zu rechnen.

 

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Abb.: Gold-Tageschart / Quelle: IG Handelsplattform

 

EUR-USD: Kreuzwiderstand wartet

Der EUR-USD ist in den zurückliegenden Handelstagen aus der Lethargie erwacht. Dies ist unter anderem der steigenden 200-Tage-Durchschnittslinie zu verdanken, die zuletzt erfolgreich getestet wurde. Kurzfristig könnte es weiter aufwärts gehen. Allerdings wartet ein ernstzunehmender Kreuzwiderstand auf die Eurooptimisten.

 

Das genannte Widerstandsbündel besteht aus der mittelfristigen Abwärtstrendlinie bei 1,3870 USD sowie der waagerechten Trendlinie bei 1,3825/1,3832 USD. Bei einem erfolgreichen Ende des mittelfristigen Abwärtstrends bestünde aus rein charttechnischer Sicht Aufwärtspotenzial bis in den Bereich bei 1,45 USD.

 

Unverändert positiv ist die Situation bei den technischen Indikatoren. Der Mix aus MACD, Momentum, RSI und Williams %R halten sich im positiven Terrain auf und sprechen für weiter steigende Notierungen.Nichtsdestotrotz sollte der Bruch des Kreuzwiderstands nach oben abgewertet werden. Nach unten sichert dagegen ein Unterstützungsbündel, bestehend aus der eingangs erwähnten steigenden 200-Tage-Glättungslinie bei aktuell 1,3509 USD sowie der waagerechten Trendgeraden bei 1,3542/1,3468 USD, ab.

 

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Abb.: EUR-USD-Wochenchart / Quelle: IG Handelsplattform

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