IG: DAX: Nächster Angriff auf die Jahreshochs – EUR/USD: Kreuzunterstützung in Gefahr

IG: Nach dem gescheiterten Angriff auf die obere Begrenzung der Seitwärtsbewegung bei 9.792/9.795 Punkten am 15. Mai hatten wohl einige Marktteilnehmer die Flinte ins Korn geworfen. Doch die kurzfristige waagerechte Trendlinie bei 9.631/9.647 Zählern wurde erfolgreich getestet und hat sich als zuverlässige Unterstützung bewährt.

 

Nun könnte es erneut in Richtung der eingangs erwähnten Rekordstände gehen. Allerdings wird es erst oberhalb der Marke bei rund 9.800 Zählern interessant. Schützenhilfe könnte der DAX von der Saisonalität bekommen. In den zurückliegenden Jahrzehnten war ab dem 21. Mai bis Juli eine starke Marktphase zu beobachten. Allerdings ist dies nur eine statistische Betrachtung des historischen Kursverlaufs. Bislang ist der Wonnemonat Mai seinem schlechten Ruf nicht gerecht geworden. 

 

Bei einem Ausbruch aus der horizontalen Schiebezone nach oben müsste die charttechnische Einschätzung zur Freude aller Marktakteure überarbeitet werden. Nächste Raststätte auf den Weg gen Norden wäre die oft zitierte psychologisch wichtige Marke bei 10.000 Zählern.

 

Aber noch hält sich das deutsche Börsenbarometer in einer auf allen Zeitebenen intakten Seitwärtsbewegung auf. Die Finanzmärkte scheinen die Krise in der Ukraine vorerst verdrängt zu haben. Dennoch gleicht die Situation in einigen Teilen der Ostukraine einem Pulverfass. Kommt es zu an den weltweiten Börsen einer neuerlichen Verkaufswelle, müsste die horizontale Unterstützung bei 9.425 Punkten in Kombination mit der steigenden gewichteten 200-Tage-Durchschnittslinie bei momentan 9.449 Zählern den Bullen zu Hilfe eilen.

 

DAX_052214

 

Abb.: DAX-Tageschart / Quelle: IG Handelsplattform

 

EUR-USD: Kreuzunterstützung in Gefahr

 

22.05.2014 – 14:30 Uhr: Die Eurooptimisten befinden sich seit Anfang Mai auf einem recht schnellen Rückzug in tiefere Kursregionen. Infolgedessen ist nun eine wichtige Kreuzunterstützung in den Fokus geraten. Diese sollte nach Möglichkeit verteidigt werden.

 

Auslöser für die derzeitige Korrektur war Anfang Mai der gescheiterte Versuch, das Fibonacci-Retracement bei 1,3954 und die Verlaufshochs bei 1,3976/1,3948 USD zu überwinden. Im Anschluss mussten die horizontale Trendlinie bei 1,3811/1,3839 USD sowie die mittelfristige Abwärtstrendlinie bei momentan 1,3740 USD den Bären überlassen werden.

 

Aktuell streiten sich Bullen und Bären um die waagerechte Trendlinie bei 1,3705 USD und dem steigenden gewichteten 40-Wochen-Durchschnitt bei momentan 1,3708 USD. Das Währungspaar notiert nun unter dieser Kreuzunterstützung, wenngleich noch nicht signifikant. Die untere Trendkanallinie bei 1,3570 USD fungiert als nächste Verteidigungslinie. Sollte auch diese überrannt werden, drohen weitere empfindliche Kursverluste bis zum nächsten Unterstützungsbündel bei 1,3485/1,3460 USD.

 

EURUSD_052214

 

Abb.: EUR-USD-Wochenchart / Quelle: IG Handelsplattform

Disclaimer

Diese Inhalte stellen keine Finanzanalyse dar. Es handelt sich um eine Werbemitteilung, welche nicht allen gesetzlichen Vorschriften zur Gewährleistung der Unvoreingenommenheit von Finanzanalysen genügt und keinem Handelsverbot vor der Veröffentlichung der Analysen unterliegen. Diese Information wurde von IG Europe GmbH und IG Markets Ltd (zusammen IG) bereitgestellt. IG bietet ausschließlich eine beratungsfreie Dienstleistung. Der Inhalt dieser Werbemitteilung stellt keine Anlageberatung bzw. Anlageempfehlung (und darf nicht als solche verstanden werden) und stellt keinesfalls eine Aufforderung zum Erwerb von jeglichen Finanzinstrumenten dar. Frühere Wertentwicklungen, Simulationen oder Prognosen sind kein verlässlicher Indikator für die künftige Wertentwicklung. IG haftet nicht für Folgeschäden, welche eventuell auf einzelne Kommentare und Aussagen zurückzuführen wären und übernimmt keine Gewähr in Bezug auf Vollständigkeit und Richtigkeit des Inhaltes. Folglich trägt der Anleger vollkommen alleinverantwortlich das Risiko für einzelne Anlageentscheidungen. CFDs sind komplexe Instrumente und gehen wegen der Hebelwirkung mit dem hohen Risiko einher, schnell Geld zu verlieren. 76% der Kleinanlegerkonten verlieren Geld beim CFD-Handel mit diesem Anbieter. Sie sollten überlegen, ob Sie verstehen, wie CFDs funktionieren, und ob Sie es sich leisten können, das hohe Risiko einzugehen, Ihr Geld zu verlieren.

Weitere News Beiträge Weitere News Beiträge