IG: EUR-GBP: Unterstützung unter Beschuss

IG: EUR-GBP: Unterstützung unter Beschuss

Die technische Situation beim EUR-GBP hat sich in den vergangenen Wochen weiter verschlechtert. Nachdem die Oberseite der Seitwärtsbewegung mehrmals den Bullen im Weg stand, ging es zuletzt spürbar abwärts. Derzeit steht die Unterseite der Schiebezone unter Beschuss. Ob diese Chartmarke dem Abgabedruck standhalten kann, ist momentan eher fraglich.

 

Der Euro gegenüber dem britischen Pfund hält sich weiterhin in einer recht engen Handelsspanne auf. Die Oberseite bei 0,8416/0,8428 GBP erwies sich in den zurückliegenden Wochen als nicht überwindbar. Mit verantwortlich dafür war der fallende gewichtete 40-Wochen-Durchschnitt, der aktuell bei 0,8408 GBP zusätzlich als Widerstand fungiert. Infolge der enttäuschenden Performance notiert das Währungspaar an der Unterseite der Seitwärtsbewegung bei 0,8211/0,8252 GBP.

 

An der Situation bei den Indikatoren hat sich nichts geändert. Der Mix aus MACD, Momentum, RSI und Williams %R auf Monatsbasis weist durchweg Ausstiegssignale auf. Die Wahrscheinlichkeit, dass die erwähnte untere Chartbegrenzung fällt, ist recht groß. Weiteres Abwärtspotenzial bestünde dann bis zur nächsten Unterstützung bei 0,8037 GBP.

 

EUR-GBP_013014

 

Abb.: EUR-GBP-Wochenchart / Quelle: IG Handelsplattform

 

Dow Jones: Durchschnittslinie muss es richten

An der Wall Street herrschte zuletzt depressive Stimmung. Auf Tagesbasis wurde eine Flaggenformation nicht nach oben vollendet. Ganz im Gegenteil. Der Dow Jones Industrial musste sich gen Süden zurückziehen. Allerdings kommt die steigende Durchschnittslinie den Bullen zu Hilfe.

 

Infolge der jüngsten Flucht der Anleger musste den Bären die ehemalige Widerstandszone bei 16.122/16.138 Punkten überlassen werden. Aktuell tobt der Kampf um die steigende gewichtete 200-Tage-Glättungslinie bei 15.798 Punkten. Knapp darunter liegt auf Tagesbasis der horizontale Unterstützungsbereich bei 15.620/15.739 Punkten.

 

Gelingt die Verteidigung der genannten Unterstützungen, könnte es für den zuletzt arg geplagten Dow Jones Industrial in Richtung der erwähnten Chartmarke bei 16.122/16.138 Punkten gehen. Darüber hinaus bestünde weiteres Erholungspotenzial bis zur einstigen steigenden Unterstützungslinie bei momentan 16.360 Punkten.

 

Kurzfristig hat der MACD mit dem Unterschreiten der Nulllinie ein Verkaufssignal generiert. Auf Wochen- und Monatsbasis befindet sich der Trendfolgeindikator im positiven Terrain. Daher sollte die mittelfristige Aufwärtstrendlinie bei 15.510 Punkten nicht ins Geschehen eingreifen.

 

Dow_013014

 

Abb.: Dow Jones Industrial-Tageschart / Quelle: IG Handelsplattform

Disclaimer

Diese Inhalte stellen keine Finanzanalyse dar. Es handelt sich um eine Werbemitteilung, welche nicht allen gesetzlichen Vorschriften zur Gewährleistung der Unvoreingenommenheit von Finanzanalysen genügt und keinem Handelsverbot vor der Veröffentlichung der Analysen unterliegen. Diese Information wurde von IG Europe GmbH und IG Markets Ltd (zusammen IG) bereitgestellt. IG bietet ausschließlich eine beratungsfreie Dienstleistung. Der Inhalt dieser Werbemitteilung stellt keine Anlageberatung bzw. Anlageempfehlung (und darf nicht als solche verstanden werden) und stellt keinesfalls eine Aufforderung zum Erwerb von jeglichen Finanzinstrumenten dar. Frühere Wertentwicklungen, Simulationen oder Prognosen sind kein verlässlicher Indikator für die künftige Wertentwicklung. IG haftet nicht für Folgeschäden, welche eventuell auf einzelne Kommentare und Aussagen zurückzuführen wären und übernimmt keine Gewähr in Bezug auf Vollständigkeit und Richtigkeit des Inhaltes. Folglich trägt der Anleger vollkommen alleinverantwortlich das Risiko für einzelne Anlageentscheidungen. CFDs sind komplexe Instrumente und gehen wegen der Hebelwirkung mit dem hohen Risiko einher, schnell Geld zu verlieren. 76% der Kleinanlegerkonten verlieren Geld beim CFD-Handel mit diesem Anbieter. Sie sollten überlegen, ob Sie verstehen, wie CFDs funktionieren, und ob Sie es sich leisten können, das hohe Risiko einzugehen, Ihr Geld zu verlieren.

Weitere News Beiträge Weitere News Beiträge