IG: FTSE: Gelingt der historische Ausbruch?

IG: Der Londoner Aktienmarkt konnte im vergangenen Börsenjahr nicht so recht überzeugen. Deutlich besser lief es dagegen auf dem Frankfurter Börsenparkett. Ein Grund für die Outperformance des DAX war unter anderem die deutlich bessere charttechnische Ausgangslage. Die deutschen Blue Chips konnten im Gegensatz zu ihren britischen Pendants die historischen Höchststände aus den Jahr 2000 und 2007 überwinden.

 

Die Höchststände aus dem Jahr 2000 bei 6.930/6.950 Punkten sowie die Rekordhochs aus dem Jahr 2007 bei 6.754/6.770 Punkten stellen sich dem FTSE 100 in den Weg. Zuletzt scheiterten jegliche Ausbruchsversuche. Der DAX konnte dagegen im September 2013 eine solche Hürde bereits nachhaltig überspringen.

 

Gelingt der Bruch der genannten Widerstandszone nach oben, käme dies einem mittelfristigen Kaufsignal gleich. In diesem Fall bestünde für den britischen Aktienmarkt deutliches Kurspotenzial. Ziel wäre dann die Oberseite des aus dem Jahr 2009 stammenden Aufwärtstrendkanals bei aktuell 9.500 Punkten.

 

Die technischen Indikatoren sind derzeit positiv zu werten. Der gesamte Indikatoren-Mix aus MACD, Momentum, RSI und Williams %R hält sich auf der Seite der Bullen auf. Auch verfügt der FTSE über einen steigenden gewichteten 8-Monats-Durchschnitt. Die Glättungslinie bei aktuell 6.672 Punkten dient im Fall einer Korrektur als Unterstützung.

 

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Abb.: FTSE-Monatschart / Quelle: IG Handelsplattform

 

IBEX: Höhere Kurse dank Flagge

Letztmalig hatten wir den spanischen Aktienmarkt Ende November unter die charttechnische Lupe genommen. Seitdem hat sich auf dem Madrider Börsenparkett einiges positives für die Bullen getan. Die zu dem damaligen Zeitpunkt gebildete Flaggenformation wurde nach oben vollendet. Der IBEX hat im weiteren Verlauf seinen Weg gen Norden erwartungsgemäß fortgesetzt.

 

Ende Dezember wurde die genannte Umkehrformation nach oben vollendet. Kurz darauf konnte auch die horizontale Schiebezone bei 9.813/10.052 Punkten bezwungen werden. Aus der Höhe der Chartformation errechnet sich ein Kursziel von 12.370 Punkten. Zuvor liegt im Wochenchart bei 11.168 Punkten eine waagerechte Trendlinie.

 

Für den Fall einer Konsolidierung sichern im Mittelfristchart die überwundene Preisspanne bei 9.813/10.052 Punkten  sowie die steigende gewichtete 40-Wochen-Durchschnittslinie bei 9.411 Punkten ab. Ob die Glättungslinie angesichts der intakten Kaufsignale bei den Trendfolgeindikatoren getestet wird, ist zurzeit jedoch eher fraglich.

 

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Abb.: IBEX-Wochenchart / Quelle: IG Handelsplattform

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