IG: S&P 500: Jahreshochs im Visier

IG: Die Wall Street ist nach Beendigung der Korrektur wieder zur Normalität zurückgekehrt. Der S&P hat sich auf den Weg in Richtung der im Januar markierten Jahreshochs gemacht. Damit es darüber hinaus gehen kann, sollte ein Kreuzwiderstand aus dem Weg geräumt werden.

 

Das genannte Widerstandsbündel besteht aus der Reihe fünf aufeinander folgender Verlaufshochs bei 1.845/1.851 Punkten sowie der steigenden Widerstandslinie bei 1.854 Punkten. Bei dieser Chartmarke handelt es sich um die obere Begrenzung des bearishen Keils. Zur Erinnerung. Die besagte Trendlinie der Umkehrformation wurde zwar Ende Dezember überwunden, der S&P 500 vermochte es zu diesem Zeitpunkt jedoch nicht, das Jahreshoch bei 1.851 Punkten hinter sich zu lassen. Folglich rutschte der US-Index in die Keilformation zurück.

 

Allerdings sieht es zurzeit nach einem erneuten Sprung über die erwähnte Begrenzungslinie der Keilformation und des horizontalen Widerstands aus. Nicht nur der steigende gewichtete 40-Wochen-Durchschnitt untermauert diese Annahme, Rückendeckung gibt es auch seitens der klassischen Indikatoren. Im Wochenchart ist der MACD zu sehen. Seit Dezember hält sich der Trendfolgeindikator oberhalb der Nulllinie auf. Somit liegt auf dieser Zeitebene ein intaktes Kaufsignal vor.

 

Nichtsdestotrotz bleibt der Bereich bei 1.845/1.854 Punkten der Dreh- und Angelpunkt für die weitere Entwicklung. Erst wenn diese Hürde übersprungen wird, würde die technische Ampel wieder auf Grün springen. Neben dem kurzfristigen Ziel von 1.925 Punkten (abgeleitet aus der Höhe der Schiebezone bei 1.810/1.813 bis 1.845/1.851 Punkte) besteht mittelfristig Aufwärtspotenzial bis zur oberen Trendkanallinie bei aktuell 2.090 Punkten.

 

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Abb.: S&P 500-Wochenchart / Quelle: IG Handelsplattform

 

Dow Jones wird Erwartungen gerecht

Der erfolgreiche Test der Kreuzunterstützung auf Tagesbasis war für den Dow Jones Industrial die Initialzündung. Ohne nennenswerten Widerstand konnten innerhalb kürzester Zeit zwei wichtige Unterstützungen zurückerobert werden. Erwartungsgemäß marschiert der weltweit bekannteste Aktienindex nun in Richtung des vorerst letzten Widerstands. Nach einem Sprung darüber und über das im Dezember markierten Jahreshochs wäre der Weg gen Norden frei.

 

In jüngster Vergangenheit wurde die steigende gewichtete 200-Tage-Durchschnittslinie bereits einige Male unterschritten. In jedem Fall war der Dow Jones Industrial laut dem Relativen Stärke Index (RSI) – Einstellung 21 Handelstage – überverkauft. Jeweils mit dem Sprung über die Marke von 40 wurde eine Gegenbewegung eingeleitet. Gleichzeitig gelang die Verteidigung der Glättungslinie. Dies war auch Anfang Februar der Fall.

 

Die Bullen gewannen an der Wall Street wieder die Oberhand. Infolgedessen wurden die ehemaligen Unterstützungen bei 15.620/15.739 bzw. 16.122/16.138 Punkten zurückerobert. Nun wartet die steigende Widerstandslinie bei momentan 16.365 Punkten auf die Nachfrageseite. Nächstes Ziel wäre dann das Jahreshoch bei 16.594 Punkten von Ende Dezember 2013.

 

Oberhalb der erwähnten Widerstände würde der Dow Jones Industriel noch nie betretenes Terrain erreichen. Bevor es in Richtung der oberen Trendkanallinie bei aktuell 18.240 Punkten gehen kann, liegt bei 17.370 Punkten ein rechnerisches Kursziel. Hier haben wir nach der klassischen Fibonacci-Methode die letzte markante Korrekturphase von Ende Dezember 2013 bis Anfang Februar dieses Jahres berücksichtigt.

 

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Abb.: Dow Jones-Tageschart / Quelle: IG Handelsplattform

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