Kryptowährungen: Mehr ICOs in Europa als in den USA oder Asien

XTBDie wichtigsten Kryptowährungen sind am Mittwoch rückläufig, wobei Litecoin zu den größten Underperformern zählt. Ripple ist wiederum der interessanteste Coin, da er dem allgemeinen Abwärtsdruck widerstehen konnte. Die Kapitalisierung des gesamten Krypto-Marktes liegt über der 210 Mrd. USD-Marke, wobei Bitcoin hier einen Anteil von 53,8% hat.

Nach dem letzten Anstieg zog sich Dash auf das vorherige Swing-Level bei 153,50 USD zurück. Sollte dieser Bereich erneut verteidigt werden können, wäre ein Abpraller in Richtung der Abwärtstrendlinie möglich. Quelle: xStation 5

Wenn man an die Region der Welt denkt, wo die meisten Blockchain-Projekte stattfinden, ist der erste Gedanke oft Asien oder die USA. Doch tatsächlich steht Europa an erster Stelle. Initial Coin Offerings (ICOs) brachten 2018 in den USA 2,6 Mrd. USD und in Asien 2,3 Mrd. USD ein. In Europa wurden in der gleichen Zeit rund 4,1 Mrd. USD für ICOs eingesammelt. Allerdings gibt es auch einige gute Gründe dafür. Einer dieser Gründe ist ein freundliches regulatorisches Umfeld. In den asiatischen “Krypto-Zentren”, wie zum Beispiel Singapur oder Hongkong, werden ICOs oft als Wertpapiere klassifiziert und unterliegen daher strengeren Vorschriften.


 

Auf der anderen Seite verfolgen viele europäische Regierungen einen Ansatz, der das Risiko für Neueinsteiger begrenzt und gleichzeitig dem Blockchain-Sektor etwas Spielraum lässt. Die meisten finanziellen Mittel – 556 Mrd. USD – wurden aber in der Schweiz aufgebracht. Das Land gewann insbesondere wegen seiner liberalen Krypto-Vorschriften an Attraktivität. Anderen Länder in den ICOs eine beliebte Art der Projektfinanzierung war: Großbritannien, Malta, Gibraltar oder Litauen. Ein weiterer Grund für die Popularität von ICOs in Europa ist das starke Wachstum des Blockchain-Sektors. Viele Entwicklerteams häufen sich in den Städten wie Zug, Berlin oder Tallinn.

 

Ein erneuter Versuch der Verkäufer die Preiszone von 0,43 bis 0,45 USD zu durchbrechen scheiterte und ermöglichte Ripple-Bullen einen Anstieg. Da keine größeren Widerstände in der Nähe zu sehen sind, wäre sogar ein Anstieg auf 0,58 USD nicht unrealistisch. Dort ist das Swing-Level von Mitte September lokalisiert. Quelle: xStation 5

Eine interessante Bemerkung zur Krypto-Regulierung kam von Gary Gensler, dem ehemaligen Vorsitzenden der Commodity Futures Trading Commission (CFTC). Gensler, der jetzt eine Vorlesung über Blockchain-Technologie am Massachusetts Institute of Technology hält, sagte, dass wenn der Blockchain-Sektor die Zukunft des Finanzwesens sein soll, eine Regulierung notwendig sei. Allerdings dürfte nicht die Blockchain-Technologie als Ganzes reguliert werden, da dies die Innovation begrenzen könnte. Vielmehr geht es um die Begrenzung betrügerische und manipulative Nutzung der DLT-Anwendungen.

Doch um Anlegern ausreichend Schutz bieten zu können, wären mehr Vorschriften als für Waren wie Öl oder Weizen notwendig. Ebenfalls kam die Frage auf, ob es aufgrund der neuen und schwer zu verstehenden Technologie zu einer mangelnden Regulierung kommen könnte. Gensler antwortete, dass dies keine Grund sein sollte, da das Internet in den 1990er Jahren als ähnlich komplex angesehen wurde.

Litecoin ist eine der digitalen Währungen, die am Mittwoch am stärksten unter Druck geriet. Der Coin wird weiterhin unter dem 33er EMA (grüne Linie) gehandelt und könnte in naher Zukunft die Unterstützungszone von 50,3 bis 51,5 USD erreichen. Quelle: xStation 5

Zuallerletzt hat die Blockchain-Technologie bei den Wahlen in Brasilien debütiert. Fernando Haddad, der Kandidat der Arbeiterpartei, veröffentlichte seinen Regierungsplan zur Blockchain. Haddad entschied sich für die Nutzung der dezentralen Plattform, da er Berichten zufolge mit Fake News zu kämpfen hatte. Informationen, die auf der Blockchain gespeichert sind, können nicht geändert werden, daher war solch eine Lösung eine perfekte Wahl. Fernando Haddad trifft am 28. Oktober in der zweiten Runde der brasilianischen Präsidentschaftswahlen auf Jair Bolsonaro.

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