Marktlage: Jüngste US-Jobdaten beflügeln Aktienmärkte weltweit

XTB: USA: Boom, boom, Börse: Weil der Jobmotor in den Vereinigten Staaten nach wie vor auf Hochtouren läuft, haussierten am letzten Handelstag der Woche die US-Aktienmärkte – wie schon lange nicht mehr. Allen voran: der Dow-Jones-Index mit seinen 30 Standardwerten. Er legte um 1,04% zu und notierte zum Sitzungsende bei 18.543,53 Punkten. Auf Wochensicht steigerte sich der Leitindex um über 0,6% beziehungsweise 111,29 Zähler. Für den marktbreit aufgestellten Standard & Poor 500-Index ging es gar auf neue Rekordhöhen hinauf: Der Schlusskurs von 2.182,87 Punkten lag nur minimal unter dem Tageshoch von 2.183,50. Im Verlauf der vergangenen Handelswoche verzeichnete der Index ein Gesamtplus von 0,43% oder 9,27 Zähler. Mit einem um 1%-igen Kursaufschlag ging auch der von Technologie-Werten dominierte Nasdaq-100-Index deutlich verbessert ins Wochenende und hat bei einer Schlussnotierung von 4.791,21 Punkten jetzt auch wieder das Alltime-High aus März 2000 im Visier. Damals erreichte der Index einen Stand von 4.884 Zählern. Auf Wochensicht liegt das Plus des Tech-Index bei 60,98 Punkten oder 1,29%.


Zum zweiten Mal in Folge hatte der US-Jobmarkt die Prognose von Wirtschaftsexperten deutlich übertroffen. Deren Schätzung für den Berichtsmonat Juli lag bei einem Anstieg um 180.000 neue Stellen. Tatsächlich fanden 255.000 Arbeiter eine neue Beschäftigung außerhalb der Landwirtschaft. Auch die Stundenlöhne waren im gleichen Zeitraum stärker gestiegen als erwartet. Nach Einschätzung der Marktteilnehmer zeichnet die Entwicklung am Arbeitsmarkt ein ermutigendes Bild für die weltgrößte Volkswirtschaft – ohne keine neuen Zinsspekulationen für das laufende Jahr aufkommen zu lassen. Aktuell in den Kursen eingebrieft ist eine Erwartung von 24% für eine Zinserhöhung noch im September. Für Dezember halten hingegen 45% der Anleger höhere Zinsen für wahrscheinlich. Mit großer Aufmerksamkeit wurde auch das US-Handelsbilanzdefizit im Markt wahrgenommen.

 

Es hat sich im Berichtsmonat Juni kräftiger ausgeweitet als prognostiziert und ist auf den höchsten Stand seit zehn Monaten angestiegen. Nach vorläufigen Berechnungen liegt es bei 44,51 Milliarden US-Dollar, nach 40,96 Milliarden US-Dollar im Vormonat. Dabei sollen die Exporte um 0,3% auf 183,15 Milliarden US-Dollar, die Importe um 1,9% auf 227,66 Milliarden US-Dollar gestiegen sein. Kleiner Wehrmutstropfen am letzten Handelstag war der Umsatz: Insgesamt gingen "nur" 865 Millionen Papiere über die Counter der Händler. Den 2.174 Kursgewinnern standen dabei 852 Kursverlierer gegenüber. 108 Werte beendeten den Handel mit unveränderten Notierungen.

Asien: Die starken US-Arbeitsmarktdaten haben auch an den Börsen in Asien für einen mächtigen Kursaufschwung gesorgt. Besonders beflügelnd wirkten sich die US-Konjunkturzahlen auf die Tokioter Börse aus: Hier sprang der Nikkei-225-Index gleich um 2,28% nach oben. Der Leitindex schloss mit einer Notierung von 16.625,81 Zählern. Zusätzliche Unterstützung erhielt der Aktienmarkt durch die Entscheidung der Bank of Japan (BoJ), die Aufkäufe von sogenannten Exchange Traded Funds (ETF) auf 6 Billionen japanische Yen oder umgerechnet 53 Milliarden Euro auszubauen.

Auch in China waren die Anleger in Kauflaune. Der Hang-Sang-Index legte um 1,18% zu und ging mit 22.407,52 Zählern aus dem Handel. An der Börse in Schanghai hingegen steht lediglich ein Plus von 0,44% auf der Anzeigentafel. Der Shanghai-Composite schloss mit 2.989,93 Punkten.

DAX: Ende gut, alles gut!? Ein Wechselbad der Gefühle durchlebte der deutsche Aktienmarkt in der vergangenen Wochen. Zwei Tagen im Verlustbereich folgte ein Tag Konsolidierung, ehe der DAX an den beiden letzten Handelstagen wieder Kurs Richtung Norden aufnahm. Waren es am Donnerstag noch die herausragenden Quartalszahlen der großen Konzerne, insbesondere von Siemens, so sorgten am vergangenen Freitag vornehmlich die unerwartet erfreulichen Job-Zahlen in USA für den schlussendlich 1,36%-igen Kursaufschwung. Die Schlussnotierung von 10.367,21 Zählern liegt nur noch knapp 100 Punkte unterhalb des bisherigen Jahreshochs von Anfang Januar. Auf Wochensicht verzeichnete der deutsche Leitindex ein moderates Plus von 0,29%.

Bei den Einzelwerten zählten am letzten Handelstag der Woche die Autowerte und zyklische Titel zu den Gewinnern, während die Allianz-Aktie ans Ende des DAX rutschte. Weil sich der Nettogewinn des Versicherungskonzern im zweiten Halbjahr praktisch halbierte, notierte der deutsche Blue-Chip zwischenzeitlich gut 4% im Minus, konnte sich dann auf Grund der allgemein freundlichen Tendenz doch wieder berappeln. Für den ersten Handelstag der Woche rechnen Marktkenner auch dank der starken Vorgabe aus Japan zum Auftakt mit einem leichten Plus. Nach zwei Tagen Kursanstieg könnten Gewinnmitnahmen im späteren Verlauf jedoch den Kurs belasten. Inwieweit sich die Manipulationsvorwürfe gegen Airbus auf die Notierungen auswirken, bleibt abzuwarten.

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