Marktüberblick: DAX, ifo-Geschäftsklimaindex, Porsche, Deutsche Bank & Co.

flatex: Der Deutsche Aktienindex ging am Mittwoch via Xetra mit einem Kursgewinn von 0,08 Prozent und 14.892,18 Punkten.

Das Handelsvolumen via Xetra betrug lediglich 2,84 Milliarden Euro.

Am Mittwoch wurde am Vormittag der deutsche ifo-Geschäftsklimaindex vom „Leibniz-Institut für Wirtschaftsforschung an der Universität München e.V.“ veröffentlicht.

Im Berichtsmonat Oktober stieg der ifo-Geschäftsklimaindex von 85,8 Punkten im September auf 86,9 Punkte an. Eine Talsohle muss dies noch nicht sein, doch zumindest wäre der erste Schritt für eine Bodenbildung gemacht.

Im Oktober 2022 wurden übrigens 86,8 Punkte ausgewiesen.

Der Lageindikator verbesserte sich im Oktober von zuvor 88,7 Punkten im September auf nunmehr 89,2 Punkte.

Die Erwartungen wurden ebenfalls besser publiziert – im Vergleich zu den 83,1 Punkten im September, ging es auf 84,7 Punkte im Oktober hinauf.

Den Angaben des ifo-Instituts nach gaben sich die Manager der befragten Unternehmen für die kommenden Monate weiniger pessimistisch.

 

Porsche Aktie

Wenig pessimistisch dürfte es am Mittwoch bei der Ausgabe der QIII/2023er-Zahlen, bzw. des Neunmonatsberichts bei der Porsche AG zugegangen sein.

Der Sportwagenhersteller wies einen Umsatz in Höhe von 30,132 Milliarden Euro in den ersten neun Monaten des Jahres aus.

Im Vergleichszeitraum waren es in 2022 noch 26,750 Milliarden Euro. Das operative Ergebnis betrug in 2022 in den ersten neun Monaten 5,049 Milliarden Euro und in 2023 5,501 Milliarden Euro.

Das Ergebnis nach Steuern kletterte in diesem Zeitraum von 3,700 Milliarden Euro auf 3,940 Milliarden Euro.

 

Das EPS zog demnach von 4,06 Euro in QI-QIII/2022 auf 4,33 Euro in QI-QIII/2023 auf vollverwässerter Basis (für die im DAX enthaltene Vorzugsaktie) an.

In den ersten neun Monaten des Jahres wurden 242.722 Porsche-Fahrzeuge an die Kunden ausgeliefert – in dieser Zeit in 2022 waren es noch 221.512 Einheiten.

Die meisten Fahrzeuge waren der „Macan“, der „Cayenne“ und der „911er“.

Die Vorzugsaktie der Porsche AG fiel via Xetra dennoch und ging mit einem Minus von 0,44 Prozent und 86,52 Euro aus dem Handel.

Porsche gibt aber nach wie vor Gas.

 

Porsche Chart

 

Auch die Deutsche Bank gab Gas

Die Aktie eroberte sich mit einem Plus von 8,18 Prozent und 10,278 Euro die Pole Position im DAX40.

Die Deutsche Bank meldete am Mittwoch ebenfalls die Quartalszahlen für das dritte Quartal 2023 und damit auch die Neumonatszahlen.

Deutschlands Bankenprimus konnte den Vorsteuergewinn in den ersten neun Monaten des Geschäftsjahres 2023 auf rund 5,0 Milliarden Euro erhöhen.

Obendrein besonders erfreulich, hob die Konzernleitung des Kapitalausblick an.

Die Deutsche Bank meldete für die ersten neun Monate in 2023 Erträge in Höhe von 22,2 Milliarden Euro.

Der Nachsteuergewinn wurde mit 3,5 Milliarden angegeben und sank in Folge einer höheren Steuerquote.

Die Deutsche Bank konnte im dritten Quartal einen Vorsteuergewinn von 1,7 Milliarden Euro erreichen du einen Nachsteuergewinn von 1,2 Milliarden Euro.

Für das Gesamtjahr 2023 prognostiziert die Konzernleitung Erträge von ca. 29 Milliarden Euro.

 

Deutsche Bank Chart

 

Der Blick auf die restlichen umsatzstarken europäischen Leitindizes

Die Indizes in Amsterdam, London, Madrid, Paris und Zürich konnten Zugewinne erzielen, während der Mailänder FTSE MIB nachgab.

Der EuroStoxx50 gewann um 0,20 Prozent auf 4.073,35 Punkte hinzu.

An der Wall Street gingen die führenden US-Indizes Dow Jones, NASDAQ100 und S&P500 allesamt mit Kursverlusten aus dem Handel, wobei der Dow Jones ledgilch 0,32 Prozent auf 33.035,93 Punkte abgab.

 

 

Der NASDAQ100 verlor 2,47 Prozent auf 14.381,64 Zähler

Vor allem Alphabet- Aktien kamen mit über 9 Prozent unter die Räder.

Nach dem US-Börsenschluss veröffentlichte der Facebook-, Instagram- und WhatsApp-Mutterkonzern Meta Platforms das neueste Quartalszahlenwerk.

Das Unternehmen wies einen Gewinn je Aktie von 4,39 US-Dollar aus und gab einen Umsatz in Höhe von 34,15 Milliarden US-Dollar bekannt und überraschte damit deutlich.

Der Marktkonsens lag lediglich bei einem EPS von 3,64 US-Dollar und einem Umsatz von 33,57 Milliarden US-Dollar.

 

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Die asiatisch-pazifischen Aktienmärkte und auch die US-Futures fielen am Donnerstag durchweg zurück.

Die ersten DAX-Indikationen lagen am Morgen bei 14.750 Punkten.

 

DAX Charttechnik:

Der Deutsche Aktienindex schloss am Mittwoch via Xetra mit einem Kursgewinn von 0,08 Prozent und 14.882,18 Punkten.

Im Vergleich zum Vortag bewegte sich der DAX somit einen Tag vor dem EZB-Zinsentscheid kaum.

Deshalb wäre an der Analyse vom Kursverlauf vom Zwischentief des 04. Oktober 2023 von 14.948,08 Punkten bis zum Zwischenhoch des 12. Oktober 2023 von 15.575,28 Punkten festzuhalten, um die nächsten Ziele zur Ober- und Unterseite näher ableiten zu können.

Die Widerstände kämen weiterhin bei den Marken von 14.948/15.096/15.188/15.262/15.336/15.427 und 15.575 Punkten in Betracht.

Bei den Projektionen zur Unterseite von 14.800/14.708/14.560/14.469 und 14.321 Punkten wären nach wie vor die nächsten Unterstützungen zu ermitteln.

 

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