Nachhaltig investieren lohnt sich

quirion: Corona hat unseren Blick auf wichtige Aspekte unseres Lebens verändert. Viele Menschen sind nun überzeugt, dass wir nach der Pandemie nicht einfach so weitermachen sollten wie bisher. Ein Neustart in der Wirtschaft müsse dazu führen, dass wir nachhaltiger handeln.

Eine Möglichkeit, diesen Wandel voranzutreiben, bietet auch die Geldanlage. Denn wenn immer mehr Anleger Aktien von Unternehmen oder Fonds bevorzugen, die verantwortungsvoll und nachhaltig wirtschaften beziehungsweise anlegen, dann wird das auch die Entscheidungen in den Unternehmen beeinflussen.

Tatsächlich lässt sich das wachsende Interesse in nachhaltige Geldanlagen bereits am Markt beobachten. So berichtete der weltweit führende Vermögensverwalter BlackRock – zu dem auch der ETF-Anbieter iShares gehört –, dass nachhaltige ETFs in seiner iShares-Suite im Jahr 2020 bereits elf Milliarden US-Dollar eingesammelt hätten.

Das entspricht etwas mehr als einer Verdoppelung der Zuflüsse von fünf Milliarden US-Dollar im Gesamtjahr 2019. „Nachhaltige Strategien haben im jüngsten Abschwung eine Outperformance erzielt und ziehen weiterhin Kapital an“, heißt es bei iShares.

 


 

Anleger investieren nachhaltig

Der Trend zeigt sich auch in Deutschland: Eine repräsentative Studie der Quirin Privatbank im Juni 2020 durch das Marktforschungsinstitut Puls kommt zu dem Ergebnis: Für zwei Drittel der Befragten wird Nachhaltigkeit in allen Bereichen des Lebens zukünftig wichtiger.

18 Prozent der Befragten gaben an, auch bei der Geldanlage auf Nachhaltigkeit achten zu wollen. Während heute im Schnitt bereits knapp 10 Prozent der Geldanlagen in nachhaltigen Produkten angelegt sind, gaben die Befragten an, 2025 bereits ein Viertel ihres Anlagekapitals in nachhaltigen Produkten investiert haben zu wollen.

Der Schritt zur nachhaltigen Geldanlage ist bei quirion mit wenigen Klicks möglich. Seit Dezember 2019 bietet die digitale Geldanlage neben dem globalen Portfolio zum Vermögensaufbau oder der Altersvorsorge auch ein Nachhaltigkeitsportfolio an. „Seit Jahresbeginn haben sich 30 % unserer neuen Kunden für das nachhaltige Portfolio entschieden“, berichtet Anselm Hüwe, Senior Analyst von quirion. „Die Nachfrage ist erfreulich gut.“

 

Nachhaltigkeit ohne Abstriche bei Risiko und Rendite

„Auch andere Anbieter haben den Trend erkannt und springen nun auf“, hat Hüwe beobachtet. Doch das Angebot von quirion unterscheidet sich in entscheidenden Punkten von dem anderer Anbieter: „Wir gehen beim Thema Nachhaltigkeit nicht ins Extreme, indem wir zum Beispiel nur noch in einige wenige Unternehmen oder nur noch in Windparks investieren“, sagt Hüwe.

„Wir bieten – wie in unseren anderen Portfolios auch – eine breite Diversifikation und Risikostreuung. Das bedeutet: Anleger können bei uns auch ihr ganzes Vermögen im nachhaltigen Portfolio anlegen, ohne unerwünschte Risiken einzugehen oder auf Rendite zu verzichten.“

Tatsächlich hat sich bei quirion das nachhaltige Portfolio in der Coronakrise sogar etwas besser entwickelt, als das globale. Eine unterschiedliche Entwicklung lässt sich unter anderem damit erklären, dass nachhaltige Unternehmen von der Coronakrise oft weniger betroffen waren oder sogar von ihr profitiert haben – wie etwa der IT-Sektor. Krisenverlierer wie Ölmultis oder die Luft- und Kreuzfahrtindustrie sind hingegen in nachhaltigen Indizes weniger vertreten.

 

 

Breit diversifiziertes Portfolio

3.000 Unternehmen gehören zum nachhaltigen Portfolio. „Unser Nachhaltigkeitsportfolio ist weltweit ausgerichtet. Dabei setzen wir auch auf Substanzwerte – also niedrig bewertete Titel mit starker Ertragskraft“, erläutert Anselm Hüwe. „Das klingt auf den ersten Blick wie ein Widerspruch, da das traditionell oft Industriewerte sind, die hohe CO2-Emissionen aufweisen. Doch solche Werte filtern wir heraus.“

Für die Produktauswahl nutzt quirion die langjährige Erfahrung der Quirin Privatbank, um die hohen eigenen Ansprüche an Nachhaltigkeit und Diversifikaton umsetzen zu können.

„Unser Ziel ist es, ein ausgeglichenes Portfolio zu erreichen, das die gesamte Weltwirtschaft abbildet“, erläutert Anselm Hüwe. „Dabei streben wir eine Balance zwischen Nachhaltigkeit und Performance an.“

 

Klare Auswahlkriterien

quirion bietet auch im Nachhaltigkeitsportfolio kostengünstige ETFs und indexnahe Fonds an. Um die Risiken zu reduzieren, achtet quirion auf eine breite Streuung. Grundlage für die Auswahl der jeweiligen Fonds sind die ESG-Werte der enthaltenen Unternehmen. ESG steht für Environment, Social und Governance und es sind die drei Dimensionen, in denen Nachhaltigkeit gemessen wird.

  • Environment: Schutz der Umwelt und schonende Nutzung von Ressourcen
  • Social: Sicherung von Frieden, Menschenrechten und guten Arbeitsbedingungen
  • Governance: Sicherung unternehmerischer Verantwortung für die Gesellchaft

Das Ergebnis sind Strategien, die Verantwortung und Renditechancen vereinen. Um die breite Streuung zu erreichen, berücksichtigt quirion alle Branchen und wählt die besten ETF für eine diversifizierte Marktabdeckung aus.

Ausnahme: Hersteller von Streumunition, Landminen und Atomwaffen sind ebenso komplett ausgeschlossen wie Unternehmen, die den Global Compact der Vereinten Nationen verletzten.

Im Global Compact haben sich viele Unternehmen verpflichtet, zehn ethische, soziale und ökologische Mindeststandards einzuhalten. Das sind unter anderem: die Achtung der Menschenrechte, das Zulassen von Gewerkschaften, der Verzicht auf Zwangs- und Kinderarbeit sowie das Engagement gegen Korruption.

Mit diesen Auswahlkriterien sorgt quirion für einen optimierten CO2-Fußabdruck und bessere ESG-Werte im Vergleich zum weltweiten Aktienmarkt. Und das mit der bei quirion üblichen weltweiten Diversifikation.

Fühlen auch Sie sich angesprochen? Erfahren Sie weitere Details zu unserem Nachhaltigkeitsportfolio und wie Sie ganz einfach verantwortungsvoll investieren können – ohne hohe Kosten, unerwünschte Risiken und ohne auf Rendite verzichten zu müssen.

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